Son bisschen Unsterblichkeit
die ziert den ganzen Menschen.
Arno Schmidt
Wer sich nicht ruiniert
aus dem wird nichts.
Peter Rühmkorf
1982 gründeten Gerd Haffmans, damals Cheflektor und Programmmacher des Diogenes Verlags, und Urs Jakob, Herstellungsleiter bei Diogenes, in Zürich die Haffmans Verlag AG. Es galt, ein Gegengewicht zur von beiden als bleischwer empfundenen aber damals in Deutschland vorherrschenden Suhrkamp-Kultur zu bilden. Bücher sollen unterhalten – und trotzdem intelligent sein. Das erste Programm 1982 folgerichtig: Robert Gernhardt, Peter Rühmkorf, Hans Wollschläger und die Nr. 1 des Magazins für jede Art von Literatur, Der Rabe.
Es folgten, in chronologischer Reihenfolge, aber nicht vollständig, Werke von Bernd Eilert, Eckhard Henscheid, Norbert Johannimloh, Hermann Kinder, das gesamte Werk Arno Schmidts und Arthur Schopenhauers, Laurence Sterne, Daniil Charms, Arthur Conan Doyle, Wolfgang Hildesheimer, Klaus Modick, Gerhard Polt, Jan Graf Potocki, Anthony Burgess, Robert Crumb, Flann O’Brien, Dorothy Parker, Joseph v. Westphalen, Ror Wolf, F.W. Bernstein, Ambroce Bierce, Gott, Volker Kriegel, Guy de Maupassant, Chlodwig Poth, Saki, Julian Barnes, Gustave Flaubert, Rudyard Kipling, Wolf v. Niebelschütz, Georg Christoph Lichtenberg, Axel Marquardt, Gisbert Haefs, John Cleese, Jörg Drews, Egon Friedell, Mark Twain, Philip K. Dick, Peter Greenaway, Karl May, Otto Waalkes, Carl Djerassi, Max Goldt, Aki Kaurismäki, Charles Lewinsky, Monthy Python, Frank Schulz, Joseph Conrad, Eugen Egner, Kinky Friedman, David Lodge, Ulrich Holbein, Michael Palin, Harry Rowohlt, Shakespeare, Christoph Martin Wieland, Charles Dickens, Stephen Fry, Ludwig Homann, Spike Milligan, Edgar Allan Poe, Hans Traxler, Biermösl Blosn, Ernst Kahl, Charles M. Schulz, Christopher Buckley, Jerome K. Jerome, Wolfgang Herrndorf, Hugh Laurie, “Walter”, Roger Willemsen, R.L. Stevenson, Heino Jäger, Casanova, Joachim Lottmann, Ludger Lütkehaus, Oliver M. Schmidt, David Sedaris, Oscar Wilde, Peter Bogdanovich, Wilhelm Busch, Herbert Feuerstein, Christian Morgenstern, Gabriel Josipovici, M.A. Numminen, Tim Waterstone,
Dann Pleite, und ab dem Jahr 2002 weiter als Imprint bei Zweitausendeins mit vielen alten Autoren und neuen wie Jenny Eclair, Philip Larkin, Jenny McPhee, Rudi Hurzlmeier, Fanny Müller, Xavier de Maistre, Sarah Sands, Rainer Maria Rilke, Klaus Bittermann, Georg Büchner, Katherine Mansfield, Kingsley Amis, Samuel Pepys uvm.
Dort, bei Zweitausendeins, trafen Gerd Haffmans und Urs Jakob zum zweiten Mal in ihrem Leben auf Till Tolkemitt, der damals Geschäftsführer und Programmchef des Zweitausendeins Verlags war, der neben einigen großen Literaten (u.a. Boris Vian, Charles Bukowski) seine Stärke besonders im etwas abwegigen, kritischen, überraschenden Sachbuch hat. So kam es zur Idee, den Haffmans Verlag wieder selbständig zu machen und daneben unter dem Namen Tolkemitt ein Sachbuchprogramm zu betreiben – beides weiterhin hauptsächlich im Vertrieb von Zweitausendeins und mit gemeinsamen Kräften und Ressourcen an den Standorten Zürich und Berlin.
Die Verlage sind also in einer Firma – derzeit noch einer Personengesellschaft – zusammengefasst, deren persönlich haftender Alleingesellschafter Till Tolkemitt ist.
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Die Verlage Haffmans & [...]