âSchwein gehabt!â sagt der Mensch, wenn ihm besonderes GlĂŒck widerfahren ist. Schweine und Menschen sind schon von Alters her auf besondere Weise verbunden. Kein Tier ist dem Menschen so Ă€hnlich wie das Schwein. Kein Tier ist den Menschen so lieb wie das Schwein. Sie haben es zum Fressen gern. Und beim Trinken:âUns ist ganz kannibalisch wohl, als wie fĂŒnfhundert SĂ€uenâ jauchzen die Studenten beim Wein in Auerbachs Keller (Goethes Faust I). Und Wilhelm Busch weiĂ besonders die Inneren Werte zu preisen: âEin kluger Mann verehrt das Schwein; er denkt an dessen Zweck. Von auĂen ist es ja nicht fein, doch drinnen sitzt der Speck.â Schlauer wie immer ist das Weib: âMit GĂŒte lockt fast ĂŒberall die Frau ihr Schweinchen in den Stall.â Und der Heilige Antonius fĂ€hrt gar unter besonderem Schutz Unserer Lieben Frau mit seinem GefĂ€hrten gen Himmel auf: ââWillkommen, gehet ein in Frieden! Hier wird kein Freund vom Freund geschieden. Es kommt so manches Schaf herein, warum nicht auch ein braves Schweinâ. Da grunzte das Schwein, die Englein sangen. So sind sie beide hineingegangen.â Wieder auf Erden beschlieĂt George Orwell seine âFarm der Tiereâ: âDie Tiere schauten von Schwein zu Mensch und von Mensch zu Schwein; aber es war bereits unmöglich zu sagen, wer das Schwein und wer der Mensch war.â Drum ist hier, was Schweine trieben, abgemalt und aufgeschrieben.
Bibliografische Angaben
Rudi Hurzlmeier (Bild) & Harry Rowohlt (Vers)
Feine Schweine
25 farbige Bilder, 48 Seiten
gebunden
15 x 19 cm
9,90 âŹ
ISBN 978-3-942990-02-8
âSein Biderzyklus âFeine Schweineâ ist ihm als derartige Hommage auf das menschliche Schwein gelungen, dass man ihn den persönlichen Verzicht auf Schnitzel und Eisbein ungefragt abnimmt.â
Fleischwirtschaft 11/2011
âRowohlt gilt vollkommen zu Recht als Gott!â Titanic
âDie Reim-Schwein-Texte dazu hat Harry Rowohlt, der sonst oft Puh dem BĂ€ren menschliche Stimme gibt, tierisch gut verfasst.â
Abendzeitung MĂŒnchen
âHurzlmeier verbindet seine bissigen und oft deftigen Zeichnungen mit der Perfektion einer altmeisterlichen Malweise.â
Kulturfinder BW
âSchwein mĂŒsste man sein â dann hĂ€tte man zumindest die Chance, von Rudi Hurzlmeiers treffender Feder herrlich gezeichnet und von Harry Rowohlt betextet zu werden.â
MĂŒnchner Merkur
âNicht vom Deutsche Schweinehund, sondern von Schweinen im GlĂŒck handelt das neue Buch des Zeichners Rudi Hurzlmeier, dessen Bilder Harry Rowohlt mit allerliebsten Versen versehen hat.â
SZ, Das Politische Buch