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Joachim Lottmann: Hotel Sylvia

Eine Reise nach Italien, eine Fahrt in die Vergangenheit, eine Wiederannäherung an den abhanden gekommenen Bruder: “Hotel Sylvia markiert den Beginn meines Alterswerks, auf das ich mich seit Ewigkeiten gefreut habe”, sagt Joachim Lottmann. Und so schlägt er in dieser Reisenovelle ernstere, leisere Töne an als gewohnt. Hotel Sylvia bleibt dennoch unverkennbar ein Buch “des zweitbesten Schriftstellers Deutschlands, nach Christian Kracht” (Jan KĂĽveler in der Welt am Sonntag).

Die beiden Brüder Wolfgang und Manfred verbrachten in ihrer Kindheit jeden Sommer in demselben Ort und demselben Hotel an der Adria, dem Hotel Sylvia. Mit ihren kapriziösen Eltern wuchsen sie in einem Strindberg-Milieu am Rande des Wirtschaftswunders auf. Als sie erwachsen wurden, mieden sie einander, fast ein ganzes Leben lang. Doch als Manfred in dritter Ehe an eine slowakische Krankenschwester gerät, die ihn offenbar gezielt zu Tode pflegt, bricht bei Wolfgang Panik aus. Er versucht seinen kranken Bruder (und letztlich auch sich selbst) zu retten, indem er ihn und sich im Hotel Sylvia eincheckt – und gleich dazu eine junge blonde Künstlerin, deren Karriere er fördert und die den Bruder auf andere Gedanken bringen soll.

Joachim Lottmann: Hotel Sylvia

Novelle

Gebunden mit Schutzumschlag

125 Seiten

11,5 x 18,6 cm

14,95 €

ISBN 978-3-942989-94-7

ET: 14. April 2016

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“Böse und pointiert witzig”

NDR Kultur

“Lottmann (…) hat die Novelle des FrĂĽhjahrs geschrieben.”

Jan Drees, www.lesenmitlinks.de

“Lottmanns Meisterschaft im Anschrägen von Situationen und Dialogen erweist sich auf jeder Buchseite neu.”

WDR 5 Scala

“Joachim Lottmann hat den Fachwechsel hingekriegt. Aus dem Pop-Autor wurde ein ernsthafter Schriftsteller, der uns mit Hotel Sylvia ein kleines StĂĽck Hochliteratur geschenkt hat.”

Ela Angerer

“Fulminantes Alterswerk!”

Jolandi StĂĽtzer

“Das gab es noch nie, dass bei einem so verstörenden Thema wie Vergänglichkeit und Alter, mitten in einer heiteren Feriennovelle, die Seiten vor Sex nur so glĂĽhen!”

Thomas Glavinic



Joachim Lottmann

JOACHIM LOTTMANN (*1959 in Hamburg) war lange nur als Erfinder der deutschen Popliteratur (”Mai, Juni, Juli”) bekannt, bis ihm mit dem Roman “Endlich Kokain” 2014 der Durchbruch beim Massenpublikum gelang. Mit “Happy End” folgte im Jahr darauf der schier inkommensurable “schlechteste Roman aller Zeiten” (Augsburger Allgemeine), gleichzeitig “das Buch des Jahres” (Die Welt), das sich noch besser verkaufte als der Vorgänger.