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Joachim Lottmann: Happy End

Johannes Lohmer hat es geschafft. Jahrzehntelang hat er als Schriftsteller um Anerkennung gekampft, jetzt ist er endlich im Literaturbetrieb angekommen: Die Leserschaft liebt ihn und das Feuilleton singt sein Lob. Zu allem Ăśberfluss findet er in Wien auch noch die Frau seines Lebens.

Doch das Glück ist der Tod jedes ernsthaften Schriftstellers, das weiß Lohmer nur zu gut. Er würde liebend gern aufs Schreiben verzichten, wenn es nicht einen Ruf zu sichern gälte – vor Kollegen und Journalisten, vor dem Hausverlag und nicht zuletzt vor der Ehefrau. So beschließt Lohmer, den Schein des Schriftstellers zu wahren und macht sich daran, aufs Geratewohl einen Text in den Computer zu hacken.

Was entsteht, ist ein grandios komischer Monolog wider Willen – über alles und nichts, über das Leben, die Liebe und die Literatur sowie über Lohmers verflixte Aufgabe, nebenbei einen würdigen Nachfolge-Preisträger für den renommierten Wolfgang-Koeppen-Preis zu bestimmen, was sich als schwieriger herausstellt als zunächst gedacht.

Joachim Lottmann:

HAPPY END

Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen

HardcoverPlus

351 Seiten

11,5 x 18,6 cm

19,95 €

ISBN 978-3-942989-89-3

ET: 16. Juni 2015

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PRESSESTIMMEN:

“Der neue Kultroman”

Welt kompakt

“Roman des Jahres! … Der böseste, lustigste, entspannteste, verspielteste und blauste (Nivea-Cover) SchlĂĽsselroman fĂĽr den Koeppen-Preis, den Sie je lesen werden.”

Welt am Sonntag

“Der neue Roman von Joachim Lottmann macht sĂĽchtig.”

Die ZEIT

“Ein groĂźer tragikomischer Monolog-Roman … witzig, geistreich, idiosynkratisch ĂĽbertrieben und in seinen besten Momenten wunderbar böse.”

mdr FIGARO, Buch der Woche

“Was die BrĂĽder Goncourt auf vielen Tausenden Seiten in ihrem Journal erarbeiteten, ein Panorama des literarischen Lebens ihrer Zeit, lustig, böse, verfälscht und genau, das schafft Lottmann locker allein und ĂĽbernimmt auch alle Rollen selbst.”

Der SPIEGEL

“Der selbst ernannte Erfinder der deutschen Popliteratur erklärt sich und tippt sein MeisterstĂĽck!”

Rolling Stone

“ein unfassbar ehrliches Buch ĂĽber den inzestuösen deutschen Literaturbetrieb … PflichtlektĂĽre”

n-tv.de

“Böse, komisch, inkorrekt”

Der Tagesspiegel

“Joachim Lottmann hat etwas, das im Betrieb wie in der zeitgenössischen deutschen Literatur nicht gerade ständig zu finden ist. Er hat Humor … Die Verwandlung des Literaturbetriebs in eine schrecklich menschliche Komödie – das ist der zweite Grund, warum man Lottmann lesen (…) will.”

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

“Joachim Lottmann hat ein neues Buch geschrieben. In ‘Happy End’ liest er einmal mehr der deutschen ‘Subventionsliteratur’ die Leviten.”

CICERO online

“Entspannt, böse, korrupt und irre komisch”

Die Welt

“Versöhnlicher Titel, bitterböser Inhalt”

Deutschlandradio Kultur

“Schonungsloser SchlĂĽsselroman”

Neue OsnabrĂĽcker Zeitung



Joachim Lottmann

JOACHIM LOTTMANN (*1959 in Hamburg) studierte Theatergeschichte und Literaturwissenschaft in Hamburg. 1987 erschien sein literarisches DebĂĽt “Mai, Juni, Juli”, das als erster Roman der deutschen Popliteratur gilt. Lottmans zweiter Roman “Deutsche Einheit” erschien 1999 im Haffmans Verlag, es folgten weitere BĂĽcher wie “Die Jugend von heute” (2004) und “Der Geldkomplex” (2009). 2010 nahm Lottmann den Wolfgang-Koeppen-Preis entgegen. Der Autor schreibt u.a. fĂĽr taz, FAS und Welt und lebt in Wien.

Fotocredit: Thomas Draschan