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James Frey: Das Letzte Testament der Heiligen Schrift

„James Frey ist ein Meister des heiligen Scheins“ Die Welt

Seine skandalträchtige, weil teilweise erfundene Autobiografie ĂĽber seinen Entzug von Alkohol und Crack machte James Frey ĂĽber Nacht zu einem der wichtigsten jungen Autoren Amerikas – und verkaufte sich weltweit 4,5 Millionen mal. Frey, eigentlich ein Kind der gehobenen Mittelschicht, weiĂź wie es ganz unten aussieht. Und dorthin schickt er auch den Protagonisten seines neuesten Buchs: Den Messias. Mehr als 2000 Jahre hat das Christentum auf die RĂĽckkehr des Erlösers gewartet, jetzt ist er wieder da. Heute. In New York. Er begibt sich zu den Ă„rmsten der Armen. Er mengt sich unter Penner und Junkies. Er schläft mit Männern und Frauen. Er verachtet die Kirche und wird vom Staat verfolgt. Er heilt die Kranken. Er gibt Liebe und wird gehasst. Er wird durch ein Skalpell getötet. Wie es sich fĂĽr ein Testament gehört, erzählen 13 Zeugen von der Wiederkehr des Erlösers. Jeder Zeuge wird von einem bekannten Literaten ins Deutsche ĂĽbertragen.

Das Letzte Testament der Heiligen Schrift.

Deutsch von Alexa Hennig von Lange, Charles Lewinsky, Clemens J. Setz, Gerd Haffmans, Harry Rowohlt, Juli Zeh, Katja Scholtz, Klaus Modick, Kristof Magnusson, Steffen Jacobs, Sven Böttcher, Tina Uebel, Zoë Jenny

448 Seiten

Gebunden mit Flexcover 13,5 x 21,5 cm

19,95 Euro

ISBN 978-3-942989-04-6

“Frey war ĂĽberzeugt von der Idee des Verlegers, alle Figuren von verschiedenen Ăśbersetzern ins Deutsche ĂĽbertragen zu lassen … Die Ăśbersetzer haben einen guten Job gemacht. “ MDR Figaro

“Im einerseits weihevollen Tonfall, anderseits pseudodokumentarischen Stil der mĂĽndlichen Rede geht es nicht nur um theologische Kernprobleme, sondern auch in Regionen, in denen sich Charles Bukowski und andere groĂźe US-Desillusionisten gut zurechtfinden. Am Ende steht ein Satz dreimal: “Ich liebe dich.” James Frey versteht sein Geschäft.” Der Standard

“Ein meisterhaft schnoddriger Ton. Freys Könnerschaft zeigt sich in der unsentimentalen Weise, ĂĽber sentimentale Dinge zu schreiben, ĂĽber Sehnsucht nach Liebe, den Wunsch die Welt zu verändern, die alte Utopie, menschlich miteinander umzugehen.“ FAZ

„James Frey ist ein Meister des heiligen Scheins“ Die Welt

„Seine harte, direkte Sprache, die Polyphonie und dramaturgische Brillanz seiner Romane, der dokumentarische Stil seiner Prosa, machen ihn zu einer der neuartigsten Stimmen der aktuellen Literatur weltweit. Freys Helden gehören zu den unteren Zehntausend, es sind gefallene Engel, denen langsam wieder Flügel wachsen. Er schreibt härter als Don DeLillo, zorniger als Bret Easton Ellis.“ Die Zeit, Evelyn Finger

„Einer der besten und wichtigsten Autoren unserer Zeit.“ Irvine Welsh

„Frey treibt seine Christus-Kalportage mit dem selben Gespür für Tempo und Rhythmus voran, durch das sich schon sein schillerndes L.A.-Panorama „Strahlend schöner Morgen“ von der Langatmigkeit des herkömmlichen US-amerikanischen Großromans abhob.“ Tip Berlin

„Vom Wirken des Erlösers berichten Huren, Junkies, Priester. Einen zusätzlichen Spaß hat sich der deutsche Verlag Haffmans & Tolkemitt ausgedacht. Er ließ Literaturszene-Größen wie Juli Zeh oder Clemens J. Setz die einzelnen Ich-Kapitel übersetzen – ein Chor der Frey-Geister.“ Focus

„Die Sprache ist drastisch, aber nicht wirklich schockierend, die Botschaft nach mehr Liebe und weniger Waffen einfach. Vor allem ist das Buch ein Gedankenspiel.“ n-tv online

„Ganz und gar kein christliches Buch, sondern ein energisch antiklerikaler Roman, der gegen alle groĂźen Weltreligionen gleichermaĂźen wĂĽtet … ein vielstimmiger Roman, mal roh und derb, mal leise und intensiv … ein kraftvolles, erstaunliches Buch.“ RadioEins, rbb

„Skandal-Autor James Frey hat eine aufregend provokante Neuinterpretation der Christusgeschichte geschaffen, die in anderen Ländern schon für einigen Wirbel gesorgt hat. Für die einen teuflische Blasphemie, für die anderen eine echte Offenbarung. Auf jeden Fall keine Lektüre, die einen kalt lässt.“ 1Live, die Bücher der Woche

„Ein reizvolles Gedankenspiel!“ Westdeutsche Allgemeine

„James Frey macht aus der Bibel einen sehr modernen Roman.” Berliner Morgenpost und Welt kompakt

„In seier klaren Sprache ist Frey ähnlich beeindruckend wie in seinem Meisterwerk Strahlend schöner Morgen.“ Oberösterreichische Nachrichten

„Eine unglaublich Atmosphäre … mit diesem Buch haben Sie mir einen riesen Gefallen getan.“ Brigitta Lange, Buchhändlerin

„James Frey macht aus der Bibel einen sehr modernen Roman.” Berliner Morgenpost

“Frey ist ein Autor, der den Leser fesselt.” NDR Kultur



James Frey

James Christopher Frey wurde 1969 in Cleveland, Ohio geboren. Seine ersten beiden – autobiografischen – Bücher Tausend kleine Scherben (Goldmann 2004) und My Friend Leonard (nicht übersetzt) wurden zu Bestsellern. Die Kontroverse um den Wahrheitsgehalt der Bücher führte dazu, dass Frey mit seiner Familie für einige Monate das Land verließ. Mit dem hochgelobten Roman Strahlend schöner Morgen (Ullstein 2009) rehabilitierte Frey sich. Zusammen mit Jobie Hughes verfasste Frey außerdem den Jugendroman Ich bin Nummer Vier, der 2011 verfilmt wurde. James Frey lebt mit Frau und Kind in New York. Besuchen Sie seine Website: www.bigjimindustries.com