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Graham Chapman: Autobiografie eines Lügners

“Humor so schwarz wie getrocknetes Blut. Zum Totlachen.” Nürnberger Zeitung

Hier kommt die irrwitzige, wahre, surreale, traurige, saukomische, teils erstunken und erlogene Lebensgeschichte des früh verstorbenen Monty Python-Gründungsmitglieds Graham Chapman, dem Brian aus Das Leben des Brian. Aufgeschrieben von ihm selbst, mit Unterstützung von Douglas Adams. Grahams Autobiografie hat alles, was die Bezeichnung ›pythonesk‹ ausmacht: Schrägen, schwarzen, krassen Humor, absurde Szenen ohne Pointe, grafische Elemente, fantastische Einschübe und gleichzeitig etwas sehr Gebildetes und Britisches. Die Autobiografie eines Lügners erzählt von Chapmans Jugend in der Provinz als Sohn eines einfachen Polizisten, von seinen Jahren in Eton und Cambridge, von seiner Liebe zu den Bergen und seiner fatalen Beziehung zum Alkohol. Von der Arbeit der Pythons auf Tourneen und bei Dreharbeiten. Und von seiner recht spät entdeckten Liebe zum gleichen Geschlecht. Hier treten sie alle auf: Die schrägen Lehrer und verrückten Polizisten, die John Cleeses und Michael Palins, die Oscar Wildes und G.K. Chestertons, die den Python-Kosmos bevölkern. Ein in Deutschland bisher unbekanntes Stück Monty Python – eine großartige, längst überfällige Entdeckung. Aufgrund der unzähligen Anspielungen und scheinbar nicht übertragbaren Witze, hat sich seit dem Erscheinen des Buchs in England 1980 – ein Jahr, nachdem Das Leben des Brian in die Kinos kam – kein deutscher Übersetzer an das Buch gewagt. Harry Rowohlt beweist nun, dass eine Übersetzung sehr wohl möglich ist (wenn man es kann) und damit auch wieder einmal, dass er der beste und komischste Übersetzer und Nachdichter ist und bleibt.

Die Autobiografie eines Lügners wurde von den restlichen Monty Pythons und mit Hilfe von 15 Trickfilmstudios verfilmt – der erste Film aus dem Umfeld der Pythons seit Ein Fisch namens Wanda. Kinostart: Frühjahr 2012.

Graham Chapman: Autobiografie eines Lügners

Deutsch von Harry Rowohlt

320 Seiten

div. Abbildungen

Gebunden mit Schutzumschlag

11,5 x 18,6 cm

19,95 Euro

ISBN 978-3-942989-11-4

Pressestimmen:

“Es gibt wohl keinen Besseren als Rowohlt für die Übersetzung eines Werks, das zwischen subtiler Komik und derbem Kalauer changiert.” QWIEN.at

„Pflichtlektüre für Monty Python-Fans.“ The New Yorker

„Ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass Autobiografie eines Lügners auf mich gerade gewartet hat, so voller Spaß und Mühen ist es.“ Harry Rowohlt an Gerd Haffmans

„Ein tolles Buch“ Michael Palin

„Ein wildes Stück englischer Literatur, das lange als nicht übersetzbar galt, gibt es jetzt endlich auf Deutsch. Deftiger, schwuler Insel-Humor vom Feinsten.“ Löwenherz

„Eine wunderbar erlogene Lebensbeschreibung!“ Dresdner und Chemnitzer Morgenpost

„von Harry Rowohlt gewohnt meisterhaft übersetzt“ MAX

„Urkomisch, deftig und absurd, aber auch leiser und intellektuell beleuchtet die Autobiografie das exzessive Leben des Graham Chapman, das nicht einmal ein halbes Jahrhundert gedauert hat.“ WDR3, Resonanzen

„Ein buntes Tischfeuerwerk der Unterhaltung … Ein großer Spaß, nicht nur für Python-Fans.“ 1LIVE

„Extrem vergnüglich. Angesichts der vielen Anspielungen und wohl schwer ins Deutsche übertragbaren Witze, wagte sich kein Übersetzer an das Buch. Diese Arbeit besorgte nun einfühlsam und komisch der Hamburger aus der Lindenstraße, Harry Rowohlt.“ Schädelspalter

„… höchst lesenswert – als originelles Selbstpor­trät eines sehr speziellen Menschen. Ja, Humor hatte er auch. – Die Schilderungen der Entzugserscheinungen während der ersten Tage Trockenheit im „Kapitel 0“ gehören zum eindringlichsten, was je über Alkoholismus geschrieben wurde.“ Der Falter

“Humor so schwarz wie getrocknetes Blut. Zum Totlachen.” Nürnberger Zeitung

“Die für mich die erste funktionierende Übersetzung eines Python-Textes überhaupt ist.” Michael Luisier, SRF



Graham Chapman

Graham Arthur Chapman (1941 – 1989), britischer Schauspieler, Mitglied der Komiker-Gruppe Monty Python, lernte während seines Medizin-Studiums in Cambridge seine späteren Kollegen John Cleese und Eric Idle kennen. Er litt jahrelang an Alkoholismus und Nikotinsucht und starb letztendlich daran. John Cleese begann seine Grabrede mit einer Abwandlung des Toter-Papagei-Sketches, dessen Co-Autor Chapman war: »Er hat aufgehört zu sein. Er ist abberufen worden und eingegangen zum Herrn. Der Lebensodem ist aus ihm gewichen, er ruhet im ewigen Frieden. Er hat den Schirm zugemacht und zwitschert jetzt Halleluja auf seiner himmlischen Wolke.« Die Trauergemeinde sang im Anschluss Always Look on the Bright Side of Life, das Abschlusslied seines größten Filmerfolgs.