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Gabriel Josipovici: Fehler machen

“Warum willst du alles wissen?

Das ist völlig unnatürlich!

Echtes Erstaunen ist wichtiger als falsche Gewissheit.”

Fehler machen erzählt und erforscht die Ironie der Geschichte zweier Beziehungen.

In der Nachfolge von Cosi fan tutte wechseln Paare – nicht nur einmal – die Partner und geraten immer tiefer in einen Rosenkrieg mit allen Schikanen. Dies ist die mit fledermausfeinen Ohren eingefangene Partitur aller sich endlos qualvoll im Kreise windender Beziehungs-Trennungs-Gespräche.

Es ist eine Geschichte aus uralten Zeiten, doch wirkt sie hier ganz neu, und wem sie just passieret, dem bricht das Herz entzwei. Nur wenn alles lange genug vorbei und weit genug weg ist, wird’s eher wieder was zum Lachen. Denn Paare begreifen nur langsam und brauchen einigen Aufwand an Argumenten, Entlarvungen und Durchblicken, dass es in der Liebe keine Fehler gibt, nur falsche Entscheidungen.

Es kommt darauf an, die wahre Wahlverwandtschaft zu finden und ihr zu folgen. Auch nach einigen Irrwegen. Möglichst mit glücklichem Ausgang. Wenigstens vorläufig. Wie hier. Fehler machen besteht aus der allmählichen Verfertigung von Glück, das nicht gleich als solches empfunden wird.

Fehler machen

Deutsche Erstausgabe.

Originaltitel: “Making Mistakes”, Manchester 2009.

Roman. Aus dem Englischen übersetzt von Katja Scholtz.

Fester Einband.

160 Seiten, 11,5 x 19 cm.

12,95 €.

ISBN 978-3-942048-22-4

Seit August 2010 bei erhältlich.

PRESSESTIMMEN:

“Gibt es ein absolutes Gehör fĂĽr Gesprächstonlagen? Wenn ja, dĂĽrfte Gabriel Josipovici mit dieser Begabung gesegnet sein. … Katja Scholtz ist es hoch anzurechnen, dass sie die Genauigkeit, mit der Josipovici Dialoge intoniert, in ihrer Ăśbersetzung bewahren konnte.” FAZ

Gabriel Josipovici versteht es brillant, theaterreife Dialoge zu schreiben, die vor Esprit funkeln.” Hamburger Abendblatt

“Gabriel Josipovici ist ein Meister der kurzen Form. … Seine BĂĽcher sind eine raffinierte Genre-Mischung aus von Roman und BĂĽhnenstĂĽck. Die Regieanweisungen des Erzählers sind stichwortartig knapp, die Dialoge schnell, schnörkellos und messerscharf” kultur-tipp

Gabriel Josipovici:
Fehler machen
„Warum willst du alles wissen?
Das ist völlig unnatürlich!
Echtes Erstaunen ist wichtiger als falsche Gewißheit.”
Fehler machen erzählt und erforscht die Ironie der Geschichte zweier Beziehungen.
In der Nachfolge von “Cosi fan tutte”wechseln  Paare – nicht nur einmal – die Partner und geraten immer
tiefer in einen Rosenkrieg mit allen Schikanen. Dies ist die mit ?edermausfeinen Ohren eingefangene
Partitur aller sich endlos qualvoll im Kreise windender Beziehungs-Trennungs-Gespräche.
Es ist eine Geschichte aus uralten Zeiten, doch wirkt sie hier ganz neu, und wem sie just passieret,
dem bricht das Herz entzwei. Nur wenn alles lange genug vorbei und weit genug weg ist, wirds eher wieder
was zum Lachen. Denn Paare begreifen nur langsam und brauchen einigen Aufwand an Argumenten,
Entlarvungen und Durchblicken, daĂź es in der Liebe keine Fehler gibt, nur falsche Entscheidungen.
Es kommt darauf an, die wahre Wahlverwandtschaft zu ?nden und ihr zu folgen. Auch nach einigen
Irrwegen. Möglichst mit glücklichem Ausgang. Wenigstens vorläu?g. Wie hier. Fehler machen besteht aus
der allmählichen Verfertigung von Glück, das nicht gleich als solches empfunden wird.
Gabriel Josipivici, geboren 1940 in Nizza als einziges Kind russisch-italienischer und rumänisch•levantinischer Eltern, ging von 1945 bis 1956 in Kairo zur Schule, studierte danach in England an der St Edmund Hall in Oxford, lehrte von 1963 bis 1996 an der neugegründeten School of European Studies der Universität Sussex; er lebt als freier Schriftsteller in Lewes in Sussex, veröffentlichte Romane, Erzählungen, Theaterstücke, Hörspiele und das wissenschaftliche Standardwerk “The Book of God: A Response to the Bible”.
Im Haffmans Verlag erschienen:
Gabriel Josipovici
“Jetzt”. Roman. Deutsch von Gerd Haffmans, Zürich 2000;
Fehler machen
“Gegenlicht”. Ein Triptychon nach Pierre Bonnard. Deutsch von Susanne Luber, Zürich 2001;
“Nur ein Scherz”. Roman. Deutsch von Gerd Haffmans. Frankfurt am Main 2006. Deutsche Erstausgabe.
Außerdem Erzählungen in Anthologien sowie im Magazin für jede Art von Literatur, “Making Mistakes”, Manchester 2009.
“Der Rabe”, Nr. 65, Frankfurt am Main 2007. Roman. Aus dem Englischen
übersetzt von Katja Scholtz. 160 Seiten, Fester Einband, Lob für “Nur ein Scherz” Schutzumschlag, Format 11,5 x 19 cm, ca. 16,90 €.
„Ein wahrer Könner … ein kleines literarisches Wunderwerk der guten Laune.” Tobias Heyl, SZ ISBN 978-3-942048-22-4
„Der Leser dieses federleichten Narrenspiels wird mit seinen Ansprüchen an die Literatur
September 2010
allein gelassen und dabei bestens unterhalten.” Ingeborg Harms, FAZ nur bei www.Zweitausendeins.de
„Der Leser wünscht sich, dass ein paar mehr deutsche Erzähler solche federleichte, wunderbar präzise Unterhaltungsprosa zustande brächten.” Joachim Kronsbein, Der Spiegel
„“Only joking”/“Nur ein Scherz”has appeared in an elegant and idiomatic translation by the author’s German editor. Josipovici professes himself well pleased with the result. In fact there is a good deal to enjoy.”  Ian Brunskill, TLS


Gabriel Josipovici

Gabriel Josipivici, geboren 1940 in Nizza als einziges Kind russisch-italienischer und rumänisch levantinischer Eltern, ging von 1945 bis 1956 in Kairo zur Schule, studierte danach in England an der St. Edmund Hall in Oxford, lehrte von 1963 bis 1996 an der neugegründeten School of European Studies der Universität Sussex; er lebt als freier Schriftsteller in Lewes in Sussex, veröffentlichte Romane, Erzählungen, Theaterstücke, Hörspiele und das wissenschaftliche Standardwerk “The Book of God: A Response to the Bible”.