“Warum willst du alles wissen?
Das ist völlig unnatürlich!
Echtes Erstaunen ist wichtiger als falsche Gewissheit.”
Fehler machen erzählt und erforscht die Ironie der Geschichte zweier Beziehungen.
In der Nachfolge von Cosi fan tutte wechseln Paare – nicht nur einmal – die Partner und geraten immer tiefer in einen Rosenkrieg mit allen Schikanen. Dies ist die mit fledermausfeinen Ohren eingefangene Partitur aller sich endlos qualvoll im Kreise windender Beziehungs-Trennungs-Gespräche.
Es ist eine Geschichte aus uralten Zeiten, doch wirkt sie hier ganz neu, und wem sie just passieret, dem bricht das Herz entzwei. Nur wenn alles lange genug vorbei und weit genug weg ist, wird’s eher wieder was zum Lachen. Denn Paare begreifen nur langsam und brauchen einigen Aufwand an Argumenten, Entlarvungen und Durchblicken, dass es in der Liebe keine Fehler gibt, nur falsche Entscheidungen.
Es kommt darauf an, die wahre Wahlverwandtschaft zu finden und ihr zu folgen. Auch nach einigen Irrwegen. Möglichst mit glücklichem Ausgang. Wenigstens vorläufig. Wie hier. Fehler machen besteht aus der allmählichen Verfertigung von Glück, das nicht gleich als solches empfunden wird.
Fehler machen
Deutsche Erstausgabe.
Originaltitel: “Making Mistakes”, Manchester 2009.
Roman. Aus dem Englischen übersetzt von Katja Scholtz.
Fester Einband.
160 Seiten, 11,5 x 19 cm.
12,95 €.
ISBN 978-3-942048-22-4
Seit August 2010 bei
erhältlich.
PRESSESTIMMEN:
“Gibt es ein absolutes Gehör fĂĽr Gesprächstonlagen? Wenn ja, dĂĽrfte Gabriel Josipovici mit dieser Begabung gesegnet sein. … Katja Scholtz ist es hoch anzurechnen, dass sie die Genauigkeit, mit der Josipovici Dialoge intoniert, in ihrer Ăśbersetzung bewahren konnte.” FAZ
“Gabriel Josipovici versteht es brillant, theaterreife Dialoge zu schreiben, die vor Esprit funkeln.” Hamburger Abendblatt
“Gabriel Josipovici ist ein Meister der kurzen Form. … Seine BĂĽcher sind eine raffinierte Genre-Mischung aus von Roman und BĂĽhnenstĂĽck. Die Regieanweisungen des Erzählers sind stichwortartig knapp, die Dialoge schnell, schnörkellos und messerscharf” kultur-tipp
Gabriel Josipivici, geboren 1940 in Nizza als einziges Kind russisch-italienischer und rumänisch levantinischer Eltern, ging von 1945 bis 1956 in Kairo zur Schule, studierte danach in England an der St. Edmund Hall in Oxford, lehrte von 1963 bis 1996 an der neugegründeten School of European Studies der Universität Sussex; er lebt als freier Schriftsteller in Lewes in Sussex, veröffentlichte Romane, Erzählungen, Theaterstücke, Hörspiele und das wissenschaftliche Standardwerk “The Book of God: A Response to the Bible”.