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Vollständige deutsche Ausgabe in 9 Bänden nebst einem "Companion"

Samuel Pepys: Die Tagebücher 1660-1669

Ein Knabenmorgenblüthentraum wird Wirklichkeit. Der ganze Pepys erscheint auf deutsch. Kein kleiner Pepys, keine Auswahl, kein weiteres Stück- und Flickwerk, sondern Die Tagebücher des Samuel Pepys komplett: für Verliebte, für Eheleute, für Pornophile, für Historiker, für Wissenschaftler, für Manager, für Politiker, für Theaterfreunde, für Genießer, für Meeres-, Musik- und Literaturliebhaber. Erst das vollständige Tagebuch mit seinen Eintragungen Tag für Tag, Jahr um Jahr, fast ein Jahrzehnt lang, erzählt den ganzen Roman seines Lebens.

340 Jahre nach seiner Niederschrift, 110 Jahre nach der ersten nennenswerten englischen und 25 nach der ersten vollständigen historisch-kritischen Originalausgabe erscheint Samuel Pepys im August 2010 erstmals vollständig deutsch.

Aus dem Englischen von Georg Deggerich, Michael Haupt, Arnd Kösling, Hans-Christian Oeser, Martin Richter und Marcus Weigelt – nach der Latham-&-Matthews-Edition eingerichtet, mit Anmerkungen und Karten. 4416 Seiten Tagebuch.

Dazu ein Companion mit Bildern, Stammbaum, Entschlüsselung des erotischen Vokabulars, Chronik und ausführlichem Personenverzeichnis sowie der klügsten Würdigung der Pepys-Tagebücher von R. L. Stevenson erstmals deutsch von Heiko Arntz.

Neun schöne Bände. Mit eigens gefertigten Umschlagbildern von Jonathan Wolstenholme.

Samuel Pepys: Sämtliche Tagebücher 1660 – 1669.

Mit Anmerkungen und Karten. Nebst einem Companion. Schmuckschuber.

4.556 Seiten. 11 x 19 cm.

169,90 €.

ISBN 978-3-942048-18-7

Seit August 2010 nur bei erhältlich.

Und hier gibt es das Samuel Pepys Magazin Nr. 2 und 3! Zweitausendeins (hier klicken)

Pressestimmen:

“Es gibt kein zu verheimlichendes Geheimnis, nichts, was zu gestehen wäre, auch die Erotik lebt, privatsprachlich verkapselt, im Alltag mit. Genau diese hier niedergelegte, vorher gelebte Balance zwischen Öffentlichem und Privatem macht das 350 Jahre alte Tagebuch von Pepys für heutige Leser so lesenswert.” - Rainald Goetz im Spiegel

“Das Buch, das ich Ihnen heute als allererstes empfehlen möchte, ist eines der großen Wunderwerke der Weltliteratur: …Zum ersten Mal liegen die Tagebücher nun ungekürzt in ihrer grandiosen Fülle komplett auf Deutsch vor. Keine Seite davon ist langweilig. …Also vertrauen Sie mir, ich weiß, was ich tue, und lesen Sie die kundig übersetzten Tagebücher von Samuel Pepys.” - Denis Scheck, druckfrisch

Platz 2 auf der SWR-Bestenliste im Januar 2011 -“Aufrichtig, schonungslos, spöttisch, obszön – zum ersten Mal vollständig: Die Tagebücher von Samuel Pepys, das Bild einer Epoche, die Restauration im England des 17. Jahrhunderts, gezeichnet von ihrem präzisesten Beobachter und zugleich ein tabulos-intimes Porträt des Menschlich-Allzumenschlichen.”

“Endlich, endlich gibt es den ganzen Pepys auf Deutsch. Das ganze Tagebuchwerk dieses großen Erfinders der privaten Weltmitschreibekunst.”- FAS

“Das Tagebuch der Tagebücher, ein einzigartiges Monument in der Weltgeschichte des Geschriebenen … In einem endlosen Zeitkontinuum blüht eine unermessliche Fülle von Details und Gedanken auf. Pepys ist nicht nur Heros der Schonungslosigkeit und Agent der Selbstreflexion, sondern auch Ikone des Alltags, sein gewaltiges Schreibprojekt, das er aufgrund eines Augenleidens nach neun Jahren einstellt, ist kein entrücktes historisches Dokument, eher eine Daily Soap aus der Vergangenheit … ein Nachschlagewerk der menschlichen Seele.” Die ZEIT

“Nach dieser Lektüre kann man süchtig werden.” - NZZ

“Es war, als sei eine magische Flasche geöffnet worden und ein Geist quelle aus ihr hervor, ein überwältigendes lebendiges Wesen, das Zeitgenossen blass und schemenhaft werden ließ. …Wer die nun endlich ins Deutsche übersetzen vollständigen Tagebücher des Samuel Pepys liest, ist Zeuge unablässiger Bewegung und Tätigkeit.” - Martin Mosebach, F.A.Z

“Es ist nicht nur das Selbstportrait eines Mannes, für den es zum Beruf gehört, gut informiert zu sein. Es ist seinerseits ein Periodikum der Aktualität, voller Nachrichten aus dem Leben des Samuel Pepys, von der großen Politik bis zu den Kuriosa.”Süddeutsche Zeitung

“Eines der größten Übersetzungs- und Editionsprojekte der letzten Jahre übertrumpft die bisherigen deutschen Auswahlausgaben, die alle zusammen nur etwa zwanzig Prozent des Originals wiedergeben.” – Büchermarkt, Deutschlandradio

“Die erste deutsche Gesamtausgabe dieses Wunderwerks ist in Ausstattung und Druck ebenso vorzüglich gelungen wie in Kommentar und Kartenmaterial … ein Lesevergnügen, das sein Geld wert ist.” - mare

“Hier haben Sie eine durchgehend exzellente Übersetzung. Sie ist farbig, hat Dynamik, hat Rhythmus und ist für den deutschen Leser absolut authentisch.” – WDR3 Mosaik

“Erste deutsche Komplettausgabe dieser prähistorischen Politik-Porno-Trash-Nabelschau. Genial!” - Berliner Zeitung

“.. eine wunderschöne Ausgabe in bester Haffmans-Tradition, und preislich geradezu nachgeschmissen. Pepys wäre gewiss ‘mächtig zufrieden’, dass man dreihundert Jahre nach seinem Tod so viel Gewese um ihn macht.” - Der Freitag

“Die vollständige Publikation von Pepys Tagebüchern in deutscher Übersetzung ist eine beachtliche literaturhistorische Leistung und bietet ein allemal besonderes Lesevergnügen.” - Deutschlandradio

“Vor dreihundertfünfig Jahren, im Januar 1660, begann Samuel Pepys sein legendäres Tagebuch, eines der bemerkenswertesten und reichhaltigsten literarischen Zeugnisse überhaupt. Fast zehn Jahre lang hielt er täglich fest, was ihn bewegte. Auswahlbände hat es viele gegeben, doch nie eine vollständige deutsche Ausgabe – bis jetzt.” - F.A.Z

“Ein packenderes Tagebuch wird man schwerlich finde.” - NZZ am Sonntag

“Zum ersten Mal sind diese Tagebücher vollständig auf Deutsch zugänglich gemacht worden, eine verlegerische Großtat, die unbedingt zu preisen ist. Die Übersetzungen setzen uns keine Widerstände entgegen, die Aufmachung ist edel – diese Bücher überdauern die Zeit.” - Salzburger Nachrichten

“Pepys setzt sich nicht als Historiker seiner Zeit in Szene – umso wertvoller sind seine Beobachtungen zur politischen Alltagsgeschichte, zur Normalisierung des Lebens nach zwei Jahrzehnten Bürgerkrieg.” - literaturen

Interview mit Gerd Haffmans auf HR 2 (25.08.2010) Hr2 kulturgespraech 20100825 by Haffmans & Tolkemitt

Iris Radisch, Roger Willemsen, Juri Steiner und Traudl Bünger über Pepys im Literaturclub (SF vom 14.09.10):



Samuel Pepys

SAMUEL PEPYS [sæmjuel pi:ps] wurde 1633 in London geboren; studierte am Magdalene [mo:dlin] College in Cambridge. 1655 heiratet er und tritt er in die Dienste eines adligen Vetters ein, Edward Mountagu, des späteren ersten Grafen von Sandwich. 1660 beginnt Samuel Pepys ein Tagebuch zu führen. Fast zehn Jahre lang, bis Ende Mai 1669, hält er jeden einzelnen Tag fest. Pepys schildert als Augenzeuge die Ereignisse einer der aufregendsten Epochen der englischen Geschichte – die Rückkehr zur Monarchie nach zwölf Jahren Cromwell-Republik, den Ausbruch der Pest 1665, den großen Brand von London 1666, den zweiten englisch-holländischen Seekrieg. Er verknüpft die große Weltgeschichte mit seiner ereignisreichen privaten Lebensgeschichte, berichtet von seinem Aufstieg im britischen Flottenamt, von den Wonnen und Qualen des wachsenden Wohlstands, von seiner Leidenschaft für die Musik, das Theater, die neuen Wissenschaften, für gutes Essen, schöne Bücher und noch schönere Frauen. Pepys ging mit geöffneten Augen durchs Leben, seine Neugier kannte keine Grenzen, sein Wissensdurst war unstillbar. Davon sprechen konnte er nur im Tagebuch: Überschäumend vor Details, erschütternd-komisch in seiner Offenheit schildert es die erstaunlich moderne Geschichte eines jungen Mannes, der seinen Platz in der Welt erobert.