<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Verlage Haffmans &#38; Tolkemitt &#187; pepys</title>
	<atom:link href="http://haffmans-tolkemitt.de/categories/pepys/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://haffmans-tolkemitt.de</link>
	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Aug 2010 07:30:08 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Er schleppte mich in eine schlimme Spelunke, wo zwei unansehnliche Frauenzimmer zu uns an den Tisch kamen</title>
		<link>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/31/er-schleppte-mich-in-eine-schlimme-spelunke-wo-zwei-unansehnliche-frauenzimmer-zu-uns-an-den-tisch-kamen/</link>
		<comments>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/31/er-schleppte-mich-in-eine-schlimme-spelunke-wo-zwei-unansehnliche-frauenzimmer-zu-uns-an-den-tisch-kamen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 07:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pepys</dc:creator>
				<category><![CDATA[pepys]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://haffmans-tolkemitt.de/?p=2016</guid>
		<description><![CDATA[31. August 1661
Am Vormittag zu Hause und dann ins Amt. Am Mittag mit Llewellyn ins Wirtshaus und von dort zum Bartholomäus-Jahrmarkt. Er schleppte mich in eine schlimme Spelunke, wo zwei unansehnliche Frauenzimmer zu uns an den Tisch kamen. Es waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>31. August 1661</h2>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">Am Vormittag zu Hause und dann ins Amt. Am Mittag mit Llewellyn ins Wirtshaus und von dort zum Bartholomäus-Jahrmarkt. Er schleppte mich in eine schlimme Spelunke, wo zwei unansehnliche Frauenzimmer zu uns an den Tisch kamen. Es waren Huren, und ich fand sie so abstoßend, daß mir ihre Gegenwart unangenehm war und ich nur den Wunsch hatte, den Ort so schnell wie möglich wieder zu verlassen, bevor mich noch jemand sah. Dann gingen wir in Richtung Ludgate, wo wir uns trennten. Ging allein zum Jahrmarkt zurück und traf dort die Töchter des gnädigen Herrn in Begleitung von Mr. Pickering und Mademoiselle le Blanc, ihrer Erzieherin. Sie wollten sich gerade den Affentanz ansehen. Kurios, was man diese Tiere alles anstellen läßt, aber mir gefiel das derbe Volk nicht, das um mich herum saß. Danach gingen wir zum Christ-Hospital, wo Mr. Pickering den jungen Damen kleine Geschenke kaufte. Ich schenke beiden eine Glaskugel, in der kleine Gegenstände hingen, was ihnen gut gefiel.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">Mit ihnen in ihrer Kutsche zurück zur Kleiderverwaltung, wo die gnädige Frau mich zu sich rufen ließ und wohl eine Stunde lang mit mir plauderte. Die Gute berichtete in aller Unschuld, daß Mrs. Crisp ihr versprochen habe, mit Hilfe einer Dame, die sich in ihrem Haus aufhält, den König dazu zu bewegen, Pate des Mädchens zu werden, mit dem die gnädige Frau gerade im Kindbett liegt, und sie sprach mit einer solchen Begeisterung davon, daß sie zu glühen anfing, und ihre kindliche Freude und Einfalt rührten mich ganz über die Maßen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">Ging dann wieder nach unten, um mit den jungen Damen zu Abend zu essen. Auf dem Heimweg begleitete mich Mr. Moore bis zum Mitre in der Fenchurch Street (weil wir uns nie trennen können), wo wir noch ein Glas Wein tranken. Dann ging ich nach Hause und zu Bett.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">((Leerzeile))</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">So endet der Monat. Unser Hausmädchen Jane ist fort, und so muß Pall die ganze Arbeit verrichten, bis ein neues Mädchen kommt, was erst dann der Fall sein wird, wenn Pall mit meiner Mutter aufs Land zieht. Meine Frau und ich sind bei guter Gesundheit. Lord Sandwich befindet sich im Mittelmeer und hat sich in Alicante von seiner schweren Krankheit erholt. Mein Vater ist nach Brampton gezogen. Ich selbst habe viel damit zu tun, unsere Erbschaftsangelegenheit zu unserer Zufriedenheit zu regeln. Von Übel ist, daß ich mich seit einiger Zeit vornehmlich für das Theater interessiere und zuviel Geld für schöne Gegenstände und andere Vergnügungen ausgebe und darüber meine Pflichten im Dienst vernachlässige, was unbedingt anders werden muß.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">Da kein Geld hereinkommt, bin ich gezwungen gewesen, größere Summen zu borgen, für mich selbst, aber auch für die Belange meines Vaters. Sorgen macht mir auch mein Bruder Tom, der jetzt das Geschäft meines Vaters übernimmt, weil ich fürchte, daß die Sache schiefgehen könnte, da er nicht über die nötige Klugheit und Umsicht verfügt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">Am Hof herrschen traurige Zustände, Neid und Armut, wo man hinsieht, und es wird geflucht, getrunken und gehurt. Der Klerus ist so hochmütig, daß von allen Seiten dagegen protestiert wird. Kurz, überall herrscht eine große Unzufriedenheit.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">Auch die Spendensammlung für den König führt zu nichts, sondern sorgt nur für weiteren Unmut, so daß man sie besser gar nicht aufgebracht hätte. Ich selbst werde wohl 20<em>l</em> spenden. In unserem Amt ist alles ruhig, nur fehlt das Geld, weshalb alles verkommt. Unsere eigenen Schuldscheine werden an der Börse mit 10 Prozent Verlust verkauft. Unser Amt soll um die Räumlichkeiten von Sir R. Fords Haus vergrößert werden, was gewiß schon bald zu neuem Ärger führen wird, was die Aufteilung der Zimmer betrifft, aber auch wegen der zusätzlichen Miete von 200<em>l per annum</em>, so daß ich bezweifle, daß das Vorhaben wirklich in die Tat umgesetzt wird.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">Die Jahreszeit beschert uns viele Krankheitsfälle, die Leuten sterben an einem unbekannten, tödlichen Fieber.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/31/er-schleppte-mich-in-eine-schlimme-spelunke-wo-zwei-unansehnliche-frauenzimmer-zu-uns-an-den-tisch-kamen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dennoch steht die Angst vor der Pest allen ins Gesicht geschrieben und die Leute reden von nichts anderem</title>
		<link>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/30/dennoch-steht-die-angst-vor-der-pest-allen-ins-gesicht-geschrieben-und-die-leute-reden-von-nichts-anderem/</link>
		<comments>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/30/dennoch-steht-die-angst-vor-der-pest-allen-ins-gesicht-geschrieben-und-die-leute-reden-von-nichts-anderem/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 07:43:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pepys</dc:creator>
				<category><![CDATA[pepys]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://haffmans-tolkemitt.de/?p=2014</guid>
		<description><![CDATA[30. August 1665
Früh aufgestanden und das Haus und meine Unterlagen in Ordnung gebracht. Dann verließ ich das Haus. Traf unseren Gemeindeschreiber Hadley, der mir erzählte, die Pest breite sich weiter aus, ganz besonders in unserer Gemeinde. „In dieser Woche sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>30. August 1665</h2>
<p><span style="font-weight: normal; font-size: 13px;">Früh aufgestanden und das Haus und meine Unterlagen in Ordnung gebracht. Dann verließ ich das Haus. Traf unseren Gemeindeschreiber Hadley, der mir erzählte, die Pest breite sich weiter aus, ganz besonders in unserer Gemeinde. „In dieser Woche sind es neun gewesen“, sagte er, „doch ich habe nur sechs gemeldet.“ Eine üble Praxis, wenn man bedenkt, daß es anderswo genauso gemacht wird und die Zahl der Pestopfer deshalb weit höher liegt als offiziell angegeben.</span></p>
<p>Danach zu Sir R. Vyner, doch hatte Mr. Lewis zunächst keine Zeit für mich. Ging deshalb nach Moorefields, um einen Blick auf die Beerdigung von Pestleichen zu werfen (möge Gott mir meine schändliche Neugierde vergeben). Es wurde aber niemand zu Grabe getragen. Dennoch steht die Angst vor der Pest allen ins Gesicht geschrieben und die Leute reden von nichts anderem. Auf den Straßen sind kaum noch Menschen, und die ganze Stadt gleicht einem Ort des Elends und der Verzweiflung. Nachdem ich mich umgesehen hatte, zurück zu Vyner. Rechneten miteinander ab und brachten alles zu meiner großen Zufriedenheit zu Ende. Nach Hause und den ganzen Tag bis spät abends die Abrechnungen für Tanger und meine eigene Monatsabrechnung gemacht und zu meiner großen Freude festgestellt, daß ich finanziell so gut dastehe wie noch nie und etwas über 2180<em>l</em> in bar besitze, zuzüglich des Tafelsilbers und anderer Wertgegenstände, deren Wert bei 250<em>l</em> liegt, was ein wahrhaft großer Segen für mich ist und wofür ich dem Herrn dankbar bin. &lt;Außerdem befinden sich mehr als 1800<em>l</em> bar in meinem Haus und nur ein geringer Teil in anderen Händen. Doch bereitet es mir auch einige Sorgen, gerade in dieser Zeit soviel Geld im Haus zu haben.&gt;</p>
<p>Spät zu Bett, zufrieden mit meinen Abrechnungen, aber auch sehr erschöpft von der vielen Arbeit.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/30/dennoch-steht-die-angst-vor-der-pest-allen-ins-gesicht-geschrieben-und-die-leute-reden-von-nichts-anderem/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Doch er stritt alles mit der größten Unverfrorenheit ab</title>
		<link>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/30/doch-er-stritt-alles-mit-der-grosten-unverfrorenheit-ab/</link>
		<comments>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/30/doch-er-stritt-alles-mit-der-grosten-unverfrorenheit-ab/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 07:42:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pepys</dc:creator>
				<category><![CDATA[pepys]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://haffmans-tolkemitt.de/?p=2012</guid>
		<description><![CDATA[29. August 1660
Ins Flottenamt. Bevor ich ins Amt ging, verhörten meine Frau und ich meinen Burschen Will wegen des verschwundenen Geldes, doch er stritt alles mit der größten Unverfrorenheit ab. Ins Amt und dann nach St. Olave, wo wir uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>29. August 1660</h2>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">Ins Flottenamt. Bevor ich ins Amt ging, verhörten meine Frau und ich meinen Burschen Will wegen des verschwundenen Geldes, doch er stritt alles mit der größten Unverfrorenheit ab. Ins Amt und dann nach St. Olave, wo wir uns noch einmal die Stelle ansahen, wo wir eine Empore bauen lassen wollen, und wir haben auch schon die Handwerker beauftragt. Nach Hause zum Essen. Meine Frau hatte unterdessen das gestohlene Geld bei meinem Burschen entdeckt, und es war viel mehr, als wir gedacht hatten. Ich war außer mir und beabsichtige, ihn wegzuschicken.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">Nachmittags in meine Stube ins Siegelamt, und abends mit Mount, Llewellyn und anderen ins Bull Head. Von dort zu meinem Vater, und da er bei Onkel Fenner war, ging ich ebenfalls hin. Schickte von dort nach dem Vater meines Burschen und redete mit ihm, und er sagte mir, daß, wenn ich seinen Jungen zu ihm zurückschicke, er nichts dagegen unternehmen werde trotz unseres Vertrags.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">Abends nach Hause, wo ich erfuhr, daß meine Frau noch mehr gefunden hatte. Offensichtlich hatte er auch 6<em>s</em> aus W. Hewers Zimmer gestohlen und sie auf dem Abort versteckt, was mich sehr betrübte. Zu Bett, nachdem ich die Kleider meines Burschen zu mir ins Zimmer geholt hatte. Doch als wir alle im Bett waren, rief das Mädchen (das bei uns im Zimmer schläft) plötzlich, sie habe Geräusche gehört, was meine Frau so in Angst versetzte, daß sie an allen Gliedern zu zittern begann und sich lange Zeit nicht beruhigen konnte. Wir glaubten, daß die Geräusche von dem Burschen stammten, der vor Verzweiflung aufgestanden war, um sich oder Will Hewer etwas anzutun. Aber das Mädchen ging nach unten und zündete eine Kerze an und fand den Burschen im Bett liegend. Und nachdem wir die Tür abgeschlossen hatten und die ganze Nacht eine Kerze brennen ließen, schliefen wir gut, hatten aber doch einen großen Schreck bekommen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/30/doch-er-stritt-alles-mit-der-grosten-unverfrorenheit-ab/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Obwohl mein Ärger noch nicht verraucht war</title>
		<link>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/30/obwohl-mein-arger-noch-nicht-verraucht-war/</link>
		<comments>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/30/obwohl-mein-arger-noch-nicht-verraucht-war/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 07:42:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pepys</dc:creator>
				<category><![CDATA[pepys]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://haffmans-tolkemitt.de/?p=2010</guid>
		<description><![CDATA[28. August 1662
Heute war Will, den ich sonst zwei oder dreimal am Morgen rufen muß, von allein aufgestanden und zu mir gekommen, was mich freute, obwohl mein Ärger noch nicht verraucht war. Dann aufgestanden und zu den Handwerkern ins Dachgeschoß, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>28. August 1662</h2>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">Heute war Will, den ich sonst zwei oder dreimal am Morgen rufen muß, von allein aufgestanden und zu mir gekommen, was mich freute, obwohl mein Ärger noch nicht verraucht war. Dann aufgestanden und zu den Handwerkern ins Dachgeschoß, wo ich gut zwei Stunden zubrachte und schon fürchtete, mich verkühlt zu haben, da ich nur einen Schlafrock und kein Wams trug. Im Amt war den ganzen Vormittag Sitzung, und am Mittag aßen Mr. Coventry und ich bei Sir W. Batten (bei dem ich jetzt drei Tage hintereinander war). Am Nachmittag kamen wir erneut zur Sitzung zusammen, was wir jetzt zweimal in der Woche tun wollen, neben der Sitzung am Vormittag.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">Am Abend beendeten wir die Sitzung, und ich ging nach Hause, um zu sehen, wie die Arbeit vorangekommen. Dann wieder ins Amt, wo ich unter anderem Briefe für die Post schrieb. Dann nach Hause und spät zu Bett.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/30/obwohl-mein-arger-noch-nicht-verraucht-war/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Er sagte, daß der Anschlag auf den Lordkanzler mit Sicherheit im Gemach von Lady Castlemaine ausgeheckt worden sei</title>
		<link>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/27/er-sagte-das-der-anschlag-auf-den-lordkanzler-mit-sicherheit-im-gemach-von-lady-castlemaine-ausgeheckt-worden-sei/</link>
		<comments>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/27/er-sagte-das-der-anschlag-auf-den-lordkanzler-mit-sicherheit-im-gemach-von-lady-castlemaine-ausgeheckt-worden-sei/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 07:38:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pepys</dc:creator>
				<category><![CDATA[pepys]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://haffmans-tolkemitt.de/?p=2008</guid>
		<description><![CDATA[27. August 1667
Am frühen Morgen bat man mich für morgen zum Taufpaten für das Kind von Kapitän Poole, zusammen mit Lady Penn und Lady Batten Pate, was ich zusagte, um ihm eine Gefälligkeit zu erweisen. Dann ins Amt, wo wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>27. August 1667</h2>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">Am frühen Morgen bat man mich für morgen zum Taufpaten für das Kind von Kapitän Poole, zusammen mit Lady Penn und Lady Batten Pate, was ich zusagte, um ihm eine Gefälligkeit zu erweisen. Dann ins Amt, wo wir den ganzen Vormittag Sitzung hatten. Mittags zum Essen nach Hause. Dann fuhren meine Frau, ich und Sir W. Penn zur Neuen Börse. Wir setzten meine Frau dort ab, und er und ich fuhren weiter zum St.-James-Palast, wo wir zusammen mit Sir J. Mennes und Sir W. Batten dem Herzog von York unsere Aufwartung machten, konnten aber nur wenige dienstliche Dinge ansprechen. Er ist zur Zeit, wie es scheint, sehr mit anderen Dingen beschäftigt und kümmert sich kaum noch um unsere Belange. Als wir dort fertig waren, gingen Sir J. Mennes, Sir W. Batten und ich nach Whitehall, wo wir hörten, daß der Lordkanzler wohl noch einmal glimpflich davon kommen wird. Anscheinend soll er sein Amt behalten, und er ist auch bereit, sich dem Parlament zu stellen, sollte es die gegen ihn erhobenen Vorwürfe untersuchen wollen. Sir J. Mennes und ich sahen uns die Gemälde dort an, und als Mr. Chiffinch, der Schlüsselbewahrer, uns sah, erbot er sich, uns ins Kabinett des Königs zu führen und uns die Gemälde dort zu zeigen. Es ist wahrlich kostbar eingerichtet, und es hängen dort die unterschiedlichsten Gemälde von den berühmtesten Malern in großer Zahl. Ich hätte stundenlang dort verweilen mögen. Wir konnten uns ganz ungehindert umsehen, und Chiffinch genoß es ganz offensichtlich, uns herumzuführen und alles zu erklären.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">Ging anschließend zur Börse und erfuhr dort, daß meine Frau schon mit Sir W. Penn mitgefahren war. Also stattete ich Oberst Fitzgerald einen Besuch ab, der in Woolwich lange krank gewesen war. Die meisten Offiziere und Soldaten, die bei dem Überfall der Holländer dort gekämpft haben, sind inzwischen gestorben oder sind krank, und mit seinem Bart und dem langen grauen Haar erkannte ich ihn erst gar nicht. Er hatte mich zu sich gebeten, um über die Streichung der Rentenzahlung für Tanger zu sprechen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">Von dort zurück ins Amt und gearbeitet, und dann am Abend nach Hause zum Abendessen und zu Bett. Heute ist Mr. Pearse, der Arzt, bei mir gewesen und er sagte, daß der Anschlag auf den Lordkanzler mit Sicherheit im Gemach von Lady Castlemaine ausgeheckt worden sei. Als er am Montag nach der Unterredung mit dem König das Gebäude verlassen habe, habe sie noch im Bett gelegen (obwohl es schon Mittag gewesen sei) und sei dann im Nachthemd in ihr Vogelhaus gelaufen, von wo aus sie den Garten von Whitehall überblicken kann. Die Zofe mußte hinter ihr herlaufen, um ihr den Schlafrock zu bringen, und dort habe sie dann gestanden und sich an dem Anblick des alten Mann erfreut, als er davon ging. Einige Höfling hatten ihr in dem Vogelhaus Gesellschaft geleistet, aber viele von ihnen blieben anscheinend nur, um ebenfalls zu sehen, wie der Kanzler das Haus verließ. Unter ihnen sei auch Blanquefort gewesen, und er habe zu ihr gesagt, sie sei ein Paradiesvogel.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/27/er-sagte-das-der-anschlag-auf-den-lordkanzler-mit-sicherheit-im-gemach-von-lady-castlemaine-ausgeheckt-worden-sei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Außerdem sagte er mir, daß ich für meine Tüchtigkeit und meine Zuverlässigkeit bekannt sei, wofür ich Gott danke.</title>
		<link>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/26/auserdem-sagte-er-mir-das-ich-fur-meine-tuchtigkeit-und-meine-zuverlassigkeit-bekannt-sei-wofur-ich-gott-danke/</link>
		<comments>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/26/auserdem-sagte-er-mir-das-ich-fur-meine-tuchtigkeit-und-meine-zuverlassigkeit-bekannt-sei-wofur-ich-gott-danke/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 07:38:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pepys</dc:creator>
				<category><![CDATA[pepys]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://haffmans-tolkemitt.de/?p=2006</guid>
		<description><![CDATA[26. August 1663
Aufgestanden und ein wenig im Haus aufgeräumt, jetzt da die Tischler fertig sind. Dann mit dem Boot nach Whitehall. Der Innenhof war voller Kutschen, da der König und der ganze Hof heute nach Bath reisen. Ging zum St.-James-Palast, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>26. August 1663</h2>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">Aufgestanden und ein wenig im Haus aufgeräumt, jetzt da die Tischler fertig sind. Dann mit dem Boot nach Whitehall. Der Innenhof war voller Kutschen, da der König und der ganze Hof heute nach Bath reisen. Ging zum St.-James-Palast, wo ich über eine Stunde blieb. Sprach mit Mr. Coventry über verschiedene Dinge, sehr zu meiner Zufriedenheit. Auch er wollte heute mit dem Herzog aufbrechen. Deshalb verließ ich ihn. Traf Mr. Gauden und fuhr mit ihm zurück ins Amt, wo wir in Sir W. Penns Zimmer mit Mr. Waith verabredet waren, um über Fragen der Verproviantierung zu sprechen, wobei wir fast in Streit gerieten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">Dann nach Hause zum Mittagessen. Mr. Moore aß bei mir. Nach dem Essen gab ich ihm Geld, womit jetzt alle offenen Rechnungen zwischen ihm und mir beglichen sind. Ich gab ihm auch das Geld für den gnädigen Herrn, der mir jetzt genau 700<em>l</em> schuldet, worüber ich einen Schuldschein habe.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">Wir stritten noch ein Weile, ob es angebracht sei, daß er mir die Zahlungen quittiere, doch schließlich tat er es, als ich ihm deutlich machte, daß ich ohne Quittung das Geld nicht herausrücken würde.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">Unternahmen dann zusammen einen schönen Spaziergang nach Deptford, wo ich verschiedene Dinge erledigte, und wieder zurück. Dann trennten wir uns. Ging nach Hause zum Abendessen. Bin sehr froh, daß in meinem Haus jetzt wieder Ordnung einkehrt, einen solchen Dreck möchte ich jedenfalls so schnell nicht mehr in der Wohnung haben. Aber die Böden sind sehr schön geworden und werden noch schöner aussehen, wenn sie erst einmal alle dieselbe Farbe haben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">Dann müde und erschöpft zu Bett.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">Kapitän Hickes gab mir heute in Deptford zu meiner großen Freude ein Verzeichnis aller Beamten der Werft, mit einem kurzen Bericht über jeden von ihnen, und er führt viele Fälle von Pflichtvergessenheit auf. Außerdem sagte er mir, daß ich für meine Tüchtigkeit und meine Zuverlässigkeit bekannt sei, wofür ich Gott danke. Anscheinend war es Mr. Coventry, der mit ihm über mich gesprochen hatte.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/26/auserdem-sagte-er-mir-das-ich-fur-meine-tuchtigkeit-und-meine-zuverlassigkeit-bekannt-sei-wofur-ich-gott-danke/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dann ließ ich die Wände tünchen und sah einige Zeit dabei zu</title>
		<link>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/25/dann-lies-ich-die-wande-tunchen-und-sah-einige-zeit-dabei-zu/</link>
		<comments>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/25/dann-lies-ich-die-wande-tunchen-und-sah-einige-zeit-dabei-zu/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 07:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pepys</dc:creator>
				<category><![CDATA[pepys]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://haffmans-tolkemitt.de/?p=2004</guid>
		<description><![CDATA[25. August 1666
Den ganzen Vormittag im Amt. Mittags zu Hause gegessen und danach in mein neues Zimmer, das mir ganz ausgezeichnet gefällt, und aufgeräumt. Dann ließ ich die Wände tünchen und sah einige Zeit dabei zu. Darauf ins Amt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>25. August 1666</h2>
<p>Den ganzen Vormittag im Amt. Mittags zu Hause gegessen und danach in mein neues Zimmer, das mir ganz ausgezeichnet gefällt, und aufgeräumt. Dann ließ ich die Wände tünchen und sah einige Zeit dabei zu. Darauf ins Amt und Briefe geschrieben sowie einige andere Dinge erledigt. Dann in bester Laune nach Hause zum Abendessen und zu Bett.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/25/dann-lies-ich-die-wande-tunchen-und-sah-einige-zeit-dabei-zu/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kurz zur Börse, dann nach Hause und gut zu Mittag gegessen</title>
		<link>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/24/kurz-zur-borse-dann-nach-hause-und-gut-zu-mittag-gegessen/</link>
		<comments>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/24/kurz-zur-borse-dann-nach-hause-und-gut-zu-mittag-gegessen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 07:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pepys</dc:creator>
				<category><![CDATA[pepys]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://haffmans-tolkemitt.de/?p=2002</guid>
		<description><![CDATA[24. August 1664
Um 6 Uhr aufgestanden und mit Tom Hayter ins Amt gegangen, wo wir in großer Eile verschiedene Anordnungen trafen. Um 9 Uhr nach Whitehall zum Kronrat, wo es um Mr. Maes und seine nicht verzollte Fracht ging, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>24. August 1664</h2>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">Um 6 Uhr aufgestanden und mit Tom Hayter ins Amt gegangen, wo wir in großer Eile verschiedene Anordnungen trafen. Um 9 Uhr nach Whitehall zum Kronrat, wo es um Mr. Maes und seine nicht verzollte Fracht ging, und es sieht nicht gut für ihn aus. Ging von dort zur Advokateninnung, traf Mr. Cole aber wieder nicht an. Auf dem Rückweg sah ich mir in der Wood Street bei mehreren Tischlern Tische an, kaufte aber keinen, weil ich zu Hause erst ausmessen wollte, wie groß er genau sein muß. Kurz zur Börse, dann nach Hause und gut zu Mittag gegessen. Anschließend nach Whitehall zu einer Sitzung des Fischereiausschusses, wo Lord Craven und Mr. Grey sich sehr dagegen wehrten, Mr. Creed zum Stellvertreter von Mr. Duke, unserem Sekretär, zu machen, solange der Herzog von York nicht anwesend sei – und so wurde die Sitzung aufgehoben, ohne daß etwas erreicht worden wäre. Von dort zu Fuß nach Hause. Ging zuvor noch zur Kleiderverwaltung und sah mir die Kleider und das Weißzeug für meinen Burschen an. Ich denke, er wird wohl Ende der Woche bei mir anfangen können. Dann nach Hause. Mr. Creed begleitete mich ein Stück des Wegs, und er gab mir Ratschläge, wie ich mich für ihn verwenden könne, damit er die Sekretärsstelle bekommte, und ich versprach, mich für ihn einsetzen, so gut es mir möglich ist. Dann zurück ins Amt, wo ich viele verschiedenen Dinge zu erledigen hatte. Dann nach Hause zum Abendessen und zu Bett.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/24/kurz-zur-borse-dann-nach-hause-und-gut-zu-mittag-gegessen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mrs. Pearse ist wieder schwanger, was ihrer Schönheit leider großen Abbruch tut</title>
		<link>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/23/mrs-pearse-ist-wieder-schwanger-was-ihrer-schonheit-leider-grosen-abbruch-tut/</link>
		<comments>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/23/mrs-pearse-ist-wieder-schwanger-was-ihrer-schonheit-leider-grosen-abbruch-tut/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 07:32:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pepys</dc:creator>
				<category><![CDATA[pepys]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://haffmans-tolkemitt.de/?p=2000</guid>
		<description><![CDATA[23. August 1668
Sonntag. Früh aufgestanden. In Gedanken ganz bei meinem Bericht. Doch hängte ich zunächst meinen neuen Stich von Paris im grünen Zimmer auf und hängte andere Bilder um. Dann zu Hauptmann Cocke, von dem ich mehr darüber wissen wollte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>23. August 1668</h2>
<p style="margin-right: 0.09cm; margin-bottom: 0cm; line-height: 150%; widows: 0; orphans: 0;"><em>Sonntag</em>. Früh aufgestanden. In Gedanken ganz bei meinem Bericht. Doch hängte ich zunächst meinen neuen Stich von Paris im grünen Zimmer auf und hängte andere Bilder um. Dann zu Hauptmann Cocke, von dem ich mehr darüber wissen wollte, was die Veränderungen im Amt angeht, aber er war nicht da. Also zurück und in den Gottesdient, wo Mr. Gifford eine gute Predigt hielt über die Worte: “Trachtet vielmehr nach seinem Reich, so wird euch das alles zufallen”. Eine sehr überzeugende, gute und moralische Predigt. Er zeigte, daß Rechtschaffenheit sicherer zum Reichtum führt als Sünde und Verbrechen. Dann nach Hause. Aß mit W. Howe und Mr. Pelling einen Hasen, den dieser mitbrachte. Dann ins Amt, wo Mr. Gibson und ich den Bericht an den Herzog von York noch einmal durchgingen, was mir zu meiner großen Freude mit der Papierröhre keinen Augenschmerzen bereitete. Mein Schreiben gefiel mir sehr. Begab mich darauf rasch zum St.-James-Palast und war um 4 Uhr dort, wo der Herzog mich bereits erwartete und alles mit außerordentlicher Zufriedenheit anhörte, mir lange und herzlich dankte und sagte, er kenne und schätze meine Verdienste über die Maßen, und ich könne mich stets auf ihn verlassen. Er redete sehr offen von den Änderungen, die in der Marine geplant sind, und was er erzählte, stimmte fast völlig mit Hauptmann Cockes Worten überein. Und bei jeder Gelegenheit wünschte er meinen Rat zu hören. Mein Bericht soll abgeschrieben und sogleich in seinem Namen an das Flottenamt geschickt werden. Ich ging überaus froh und so zufrieden in den Park. Traf dort Mr. Pearse mit Frau, Schwester, Bruder und kleinem Sohn und ging mit ihnen zum Maulbeergarten, wo ich 18<em>s</em> für sie ausgab. Dort verließ ich sie. Mrs. Pearse ist wieder schwanger, was ihrer Schönheit leider großen Abbruch tut. Nahm eine Kutsche nach Hause und plauderte den ganzen Abend mit meiner Frau und W. Hewer, denn meine Gedanken drehten sich vor allem um das Amt und wie ich mich der Flotte und dem König nützlich erweisen kann. Dann zum Abendessen und zu Bett.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/23/mrs-pearse-ist-wieder-schwanger-was-ihrer-schonheit-leider-grosen-abbruch-tut/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aber schließlich denkt jetzt auch alle Welt, daß mein Vater in Geld schwimmt</title>
		<link>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/23/aber-schlieslich-denkt-jetzt-auch-alle-welt-das-mein-vater-in-geld-schwimmt/</link>
		<comments>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/23/aber-schlieslich-denkt-jetzt-auch-alle-welt-das-mein-vater-in-geld-schwimmt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 07:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pepys</dc:creator>
				<category><![CDATA[pepys]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://haffmans-tolkemitt.de/?p=1998</guid>
		<description><![CDATA[22. August 1661
Hatte im Siegelamt einiges zu tun. Mittags nach Hause. Fuhr von dort mit meiner Frau in der Kutsche zu Onkel Fenner, bei dem viele Trauergäste versammelt waren, aber die Bewirtung war sehr schlecht, was mich wunderte. Im Haus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>22. August 1661</h2>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">Hatte im Siegelamt einiges zu tun. Mittags nach Hause. Fuhr von dort mit meiner Frau in der Kutsche zu Onkel Fenner, bei dem viele Trauergäste versammelt waren, aber die Bewirtung war sehr schlecht, was mich wunderte. Im Haus war es so heiß, daß Onkel Wight, mein Vater und ich zwischendurch ein Wirtshaus aufsuchen mußten, um uns zu erfrischen. Dann zurück und zur Kirche. Die Familie meines Vaters war ganz in neuen Trauerkleidern erschienen, um Onkel Fenner die Ehre anzutun, aber schließlich denkt jetzt auch alle Welt, daß mein Vater in Geld schwimmt. Zur Kirche, wo wir die Predigt im Stehen hörten. Danach fuhr ich mit meiner Frau, meiner Schwester Pall und Tante Wight in der Kutsche zu ihr nach Hause, wo es Westfälischen Schinken gab. Dann nach Hause und zu Bett.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://haffmans-tolkemitt.de/2010/08/23/aber-schlieslich-denkt-jetzt-auch-alle-welt-das-mein-vater-in-geld-schwimmt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
