Wilhelm Hauff


Wilhelm Hauff (1802 – 1827) studierte Theologie und Philosophie in TĂĽbingen. 1825 legt er das Doktorexamen ab. In diesem Jahr beginnt er mit seinen Märchenerzählungen, die in drei Almanachen 1826, 1827, 1828 erscheinen. Im Jahre 1826 gibt Hauff seine Hauslehrerstelle auf und begibt sich auf eine Bildungsreise durch die Niederlande, Belgien und Frankreich, wo er u.a.mit Adelbert von Chamisso und F.A.Brockhaus zusammentrifft. 1827 wird er Redakteur des “Morgenblattes fĂĽr gebildete Stände” des Stuttgarter Verlegers Cotta und kann heiraten.Wenige Tage nach der Geburt seiner Tochter stirbt Wilhelm Hauff mit nicht mal 25 Jahren.

Wilhelm Hauff: Die Märchen


Der mit bereits 24 Jahren verstorbene Wilhelm Hauff beherrschte eine Kunst, die ihn schon zu Beginn seiner Karriere erfolgreich machte: das Plagiat. In seinen drei Märchenalmanachen stammt fast kein Märchen von ihm. Doch kann deswegen nicht vom Fälscher oder Kopisten Wilhelm Hauff die Rede sein. Was Hauff berühmt gemacht hat, ist die Kunst, auf andere Quellen zurückzugreifen und diese mit seiner Phantasie, seinem Humor und seiner Erzählkunst zu “Hauff’s Märchen” zu machen.


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