Kingsley Amis wurde am 16. April 1922 in London geboren, studierte am St. John’s College in Oxford, befreundete sich mit Philip Larkin, und nahm an der Eroberung der Normandie teil. Er lehrte an den Universitäten Princeton und Cambridge. 1948 heiratete er Hilary Bardwell. Nach der Scheidung von Hilary, Heirat mit der Autorin Elizabeth Jane Howard, nach erneuter Scheidung gemeinsame Wohnung mit seiner ersten Frau und deren drittem Mann, dem 7. Baron Kilmarnock; Tod in London am 22. Oktober 1995.
Zu Jim im Glück inspirierte ihn der Roman Jill und 1948 ein Besuch bei seinem Freund Philip Larkin an der Universität Leicester. Sein Jim Dixon wurde wie Don Quijote, Sir John Falstaff, Mr. Dick, Onkel Fairley, Christian Buddenbrook, Chaplins Tramp oder Herr Kloßen zum Prototyp einer eigentümlichen komischen Figur. Danach erschienen 20 Romane, Gedichte, Erzählungen, Krimis, SF- & James-Bond-Romane, Biographisches und Fachliches, darunter: On Drink (Anständig Trinken, Rogner & Bernhard 2008). 1990 schlug ihn die Königin als Sir Kingsley zum Ritter.
Jim Dixon hat einen miesen Job an einer Provinz-Universität und als Schmied seines Lebensglücks keine besonders glückliche Hand. Er ist Hilfs-Dozent für mittelalterliche Geschichte, weil er meint, Mittelalter mache nicht soviel Arbeit. Er wünscht sich die rassigen Studentinnen in seinem Seminar, doch es kommen die Besserwisser, Schleimer und Spinner. Sein Leben wird von Leuten bestimmt, ohne die er gut auskommen könnte…