Joachim Lottmann


JOACHIM LOTTMANN (*1959 in Hamburg) studierte Theatergeschichte und Literaturwissenschaft in Hamburg. 1987 erschien sein literarisches Debüt “Mai, Juni, Juli”, das als erster Roman der deutschen Popliteratur gilt. Lottmans zweiter Roman, “Deutsche Einheit”, erschien 1999 im Haffmans Verlag, es folgten weitere Bücher wie “Die Jugend von heute” (2004) und “Der Geldkomplex” (2009). 2010 nahm Lottmann den Wolfgang-Koeppen-Preis entgegen. Seine Novelle “Hotel Sylvia” erscheint im Frühjahr 2016. Der Autor schreibt u.a. für taz, FAS und Welt und lebt in Wien.

Joachim Lottmann: Hotel Sylvia


“Böse und pointiert witzig” – NDR Kultur

Die beiden Brüder Wolfgang und Manfred verbrachten in ihrer Kindheit jeden Sommer in demselben Ort und demselben Hotel an der Adria, dem Hotel Sylvia. Als sie erwachsen wurden, mieden sie einander, fast ein ganzes Leben lang. Doch als Manfred in dritter Ehe an eine slowakische Krankenschwester gerät, die ihn offenbar gezielt zu Tode pflegt, bricht bei Wolfgang Panik aus. Er versucht seinen kranken Bruder (und letztlich auch sich selbst) zu retten, indem er ihn und sich im Hotel Sylvia eincheckt – und gleich dazu eine junge blonde Künstlerin, deren Karriere er fördert und die den Bruder auf andere Gedanken bringen soll.


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Joachim Lottmann: Happy End


“Der Roman des Jahres” – Welt am Sonntag

Johannes Lohmer hat es geschafft – er ist im Literaturbetrieb angekommen, hat die Frau seines Lebens gefunden und unverhofft den renommierten Wolfgang-Koeppen-Preis bekommen. Ende gut, alles gut?! Nein, denn am liebsten würde Lohmer aufs Schreiben verzichten, aber der Verlag, die Journalisten und vor allem die Ehefrau setzen alles auf ihn. Er muss also weiterschreiben, wenn auch nur zum Schein. Und dann ist da auch noch die verflixte Aufgabe, einen würdigen Nachfolge-Preisträger für den Koeppen-Preis zu bestimmen, was sich als schwieriger herausstellt als zunächst gedacht.


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