“Daß ein Buch wie das Tagebuch des Samuel Pepys überhaupt existiert, ist im Grunde ganz unbegreiflich. Ein rares Wunderwerk”    Robert Louis Stevenson



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Außerdem sagte er mir, daß ich für meine Tüchtigkeit und meine Zuverlässigkeit bekannt sei, wofür ich Gott danke.


/ August 26th, 2010 | Pepys

26. August 1663

Aufgestanden und ein wenig im Haus aufgeräumt, jetzt da die Tischler fertig sind. Dann mit dem Boot nach Whitehall. Der Innenhof war voller Kutschen, da der König und der ganze Hof heute nach Bath reisen. Ging zum St.-James-Palast, wo ich über eine Stunde blieb. Sprach mit Mr. Coventry über verschiedene Dinge, sehr zu meiner Zufriedenheit. Auch er wollte heute mit dem Herzog aufbrechen. Deshalb verließ ich ihn. Traf Mr. Gauden und fuhr mit ihm zurück ins Amt, wo wir in Sir W. Penns Zimmer mit Mr. Waith verabredet waren, um über Fragen der Verproviantierung zu sprechen, wobei wir fast in Streit gerieten.

Dann nach Hause zum Mittagessen. Mr. Moore aß bei mir. Nach dem Essen gab ich ihm Geld, womit jetzt alle offenen Rechnungen zwischen ihm und mir beglichen sind. Ich gab ihm auch das Geld für den gnädigen Herrn, der mir jetzt genau 700l schuldet, worüber ich einen Schuldschein habe.

Wir stritten noch ein Weile, ob es angebracht sei, daß er mir die Zahlungen quittiere, doch schließlich tat er es, als ich ihm deutlich machte, daß ich ohne Quittung das Geld nicht herausrücken würde.

Unternahmen dann zusammen einen schönen Spaziergang nach Deptford, wo ich verschiedene Dinge erledigte, und wieder zurück. Dann trennten wir uns. Ging nach Hause zum Abendessen. Bin sehr froh, daß in meinem Haus jetzt wieder Ordnung einkehrt, einen solchen Dreck möchte ich jedenfalls so schnell nicht mehr in der Wohnung haben. Aber die Böden sind sehr schön geworden und werden noch schöner aussehen, wenn sie erst einmal alle dieselbe Farbe haben.

Dann müde und erschöpft zu Bett.

Kapitän Hickes gab mir heute in Deptford zu meiner großen Freude ein Verzeichnis aller Beamten der Werft, mit einem kurzen Bericht über jeden von ihnen, und er führt viele Fälle von Pflichtvergessenheit auf. Außerdem sagte er mir, daß ich für meine Tüchtigkeit und meine Zuverlässigkeit bekannt sei, wofür ich Gott danke. Anscheinend war es Mr. Coventry, der mit ihm über mich gesprochen hatte.




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