“Daß ein Buch wie das Tagebuch des Samuel Pepys überhaupt existiert, ist im Grunde ganz unbegreiflich. Ein rares Wunderwerk”    Robert Louis Stevenson



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Aber schließlich denkt jetzt auch alle Welt, daß mein Vater in Geld schwimmt


/ August 23rd, 2010 | Pepys

22. August 1661

Hatte im Siegelamt einiges zu tun. Mittags nach Hause. Fuhr von dort mit meiner Frau in der Kutsche zu Onkel Fenner, bei dem viele Trauergäste versammelt waren, aber die Bewirtung war sehr schlecht, was mich wunderte. Im Haus war es so heiß, daß Onkel Wight, mein Vater und ich zwischendurch ein Wirtshaus aufsuchen mußten, um uns zu erfrischen. Dann zurück und zur Kirche. Die Familie meines Vaters war ganz in neuen Trauerkleidern erschienen, um Onkel Fenner die Ehre anzutun, aber schließlich denkt jetzt auch alle Welt, daß mein Vater in Geld schwimmt. Zur Kirche, wo wir die Predigt im Stehen hörten. Danach fuhr ich mit meiner Frau, meiner Schwester Pall und Tante Wight in der Kutsche zu ihr nach Hause, wo es Westfälischen Schinken gab. Dann nach Hause und zu Bett.




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