Früh aufgestanden, um zu sehen, wie die Arbeiten vorangehen. Dann kam Mr. Creed, mit dem ich ein, zwei Stunden, bis 8 Uhr, im Garten auf und ab ging. Wir sprachen über unsere gemeinsamen Abrechnungen und danach über die öffentlichen Angelegenheiten. Unter anderem sagte er mir, daß der gnädige Herr mich in einen Ausschuß für Tanger berufen hat, dem auch der gnädige Herr sowie viele andere Adlige angehören. Das wäre nicht nur eine große Ehre, sondern würde vielleicht auch einigen Gewinn abwerfen, und ich bin sehr froh darüber.
Dann kamen wir zur Sitzung zusammen, und Mr. Coventry erzählte uns von dem Duell von Mr. Jermin, dem Neffen von Lord St. Albans, und Oberst Giles Rawlins, bei dem letzterer getötet und ersterer tödlich verwundet wurde, wie es heißt. Sie hatten gegen Kapitän Thomas Howard, den Bruder von Lord Carlisle, und eine weitere, unbekannte, Person gekämpft. Diese sollen Rüstungen getragen haben, so daß sie nicht verwundet werden konnten und eins der Schwerter am Heft abbrach. Sie hatten Pferde dabei und sind geflohen. Sehr merkwürdig ist jedoch, daß Howard zwar Jermin herausgefordert und sich mit ihm gestern auf der alten Mail-Bahn am St.-James-Palast, duelliert habe, ihm aber nicht habe sagen wollen, worum es überhaupt ging. Und auch sonst kennt niemand den Grund. Am Hof ist man wegen der Sache sehr beunruhigt, was mich freut, denn so steht zu hoffen, daß es bald zu Gesetzen kommt, die derlei verbieten.
Nach der Sitzung gingen Sir W. Carteret und ich einige Zeit im Garten spazieren. Er erzählte mir, Sir W. Batten habe sich bei ihm darüber beschwert, daß einige von uns ihm Übel wollten. Aber anscheinend ist Sir George nicht dieser Meinung, sondern eher gegen ihn eingestellt. Er drückte mir erneut seine Verbundenheit aus und berichtete mir, daß er auch mit dem Lordkanzler über mich gesprochen habe, so daß Lord Sandwich auch von dieser Seite nur Gutes über mich hören werde. Darüber bin ich sehr froh, und zweifellos entwickeln sich die Dinge für mich von Tag zu Tag besser.
Aß zu Hause allein, dann ins Amt, wo ich bis spät abends arbeitete. Aß zu Hause noch eine Kleinigkeit und ging dann zu Bett.
Kein Kommentar zu "Das wäre nicht nur eine große Ehre, sondern würde vielleicht auch einigen Gewinn abwerfen"
Jetzt kommentieren