Aufgestanden, nachdem ich sehr gut geschlafen hatte, mein Tagebuch nachgetragen und danach ins Amt. Sir W. Coventry kommt seit geraumer Zeit nicht mehr ins Amt, da wir zur Zeit ohnehin nichts tun können, als die Leute abzuweisen, die ihr Geld fordern. Mittags mit Lady Penn und W. Hewer eine gekochte Wildkeule gegessen. Waren sehr vergnügt. Nur meine Frau verdarb mir ein wenig die Laune, weil sie Geld von mir haben und sich davon mit Lady Penn an der Börse etwas kaufen wollte. Dann ins Amt und auf höchst anschauliche Weise erlebt, wie schnell man mit seiner Arbeit ins Hintertreffen geraten kann. Zunächst hatte ich nur mißmutig dagesessen und nach einem Vorwand gesucht, außer Haus zu gehen, doch dann traf plötzlich ein Auftrag nach dem anderen ein und ich hatte alle Hände voll zu tun. Und nachdem ich einmal angefangen hatte, entwickelte ich einen immer größeren Eifer und setzte alles daran, auf meinem Schreibtisch und in meinen Büchern Ordnung zu schaffen und alle Arbeiten zu erledigen, so daß ich am liebsten die ganze Nacht durchgearbeitet hätte. Schließlich wurde ich von Lady Penn, Peg und meiner Frau zum Essen gerufen und ging zu ihnen hinüber. Auch Nan Wright, jetzt Mrs. Markham, war dort und saß neben Mrs. Penn am Tisch. Sehr vergnügt zu Abend gegessen, dann nach Hause und zu Bett.
Sir W. Batten zeigte uns heute im Amt einen Brief von Sir Th. Allin, aus dem hervorgeht, daß wir (nach unserem jüngsten Erfolg auf See) noch zehn oder zwölf weitere Schiffe erobert haben, die Hanf, Flachs, Teer und Planken geladen haben. Kurz darauf erschien Sir G. Carteret und fragte uns vergnügt, wieviel uns eine gute Nachricht wert wäre. Darauf Sir W. Batten: „Ich wette, wir haben die bessere Nachricht.“ Und sie wetten um 6d, und Lord Brouncker und ich setzten ebenfalls jeder einen Sechser. Sir W. Batten wiederholte die Nachricht von den zehn oder zwölf Schiffen, und dann erzählte Sir G. Carteret, in Amsterdam seien die Leute vor de Witts Haus gezogen, als die Nachricht vom Überfall auf die Schiffe und die Stadt bekannt geworden war, und er hätte sich zu Prinz Wilhelm von Oranien flüchten müssen, der sich wegen der Hochzeit seiner Schwester gerade in Kleve befände. Dies hielten wir einstimmig für die bessere Nachricht, und Sir W. Carteret bekam das Geld, das er Mr. Smith in die Hand drückte, der es den Armen geben soll. So hatten wir alle unseren Spaß.
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