Am Morgen ins Siegelamt. Zum Mittagessen in die Kleiderverwaltung, wo ich meine Frau antraf. Der junge Herr ist weiterhin sehr krank, so daß die gnädige Frau beabsichtigt, ihre drei Söhne, Sidney, Oliver und John, zu mir zu schicken, aus Angst vor den Pocken. Ging nach dem Essen zu meinem Vater, der zu Hause war und seine Unterlagen aufräumte, da er sich jetzt darauf vorbereitet, meinem Bruder das Haus zu überlassen. Ich fand dort einige alte Briefe aus der Zeit, als meine Frau und ich uns zerstritten hatten,* und nahm sie an mich. Nachdem Pall fort war, teilte ich meinem Vater meine Absicht mit, sie nicht länger bei mir zu behalten und erklärte ihm warum, und er wurde sehr wütend auf Pall. Doch dann mischte sich meine Mutter ein, und es wäre fast zu einer Auseinandersetzung zwischen ihr und mir gekommen, denn sie ist wirklich furchtbar einfältig geworden.
Später kam Mrs. Cordery, um von meinem Vater Abschied zu nehmen, weil sie gehört hatte, daß er demnächst aufs Land ziehen werde. Sie sagte, daß wir sie vorher unbedingt besuchen sollen.
Dann ging ich mit meinem Vater wie vereinbart ins Mitre zu Onkel Thomas, der in Begleitung seiner beiden Söhne kam, und Onkel Wight. Dort verlasen wir das Testament, schilderten ihnen die Lage in Brampton und versprachen, uns gegenüber Onkel Thomas erkenntlich zu zeigen, wenn er uns keine Schwierigkeiten bereite und seinen Einspruch zurückziehe. Er versprach dies zu tun und schien mit allem sehr zufrieden.
Nachdem wir etwas getrunken hatten, zahlten wir und gingen. Zu Hause traf ich die drei Söhne der gnädigen Frau an, und ich bin froh, daß ich in der Lage bin, ihr und dem gnädigen Herrn einen solchen Dienst erweisen zu können. Große Sorgen mache ich mir allerdings weiterhin um die Gesundheit von Lord Sandwich.
*In den ersten Jahren ihrer Ehe war es nach einem Krach zu einer vorübergehenden Trennung gekommen, während der Elizabeth Pepys bei Bekannten oder Verwandten in Charing Cross wohnte.
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