“Daß ein Buch wie das Tagebuch des Samuel Pepys überhaupt existiert, ist im Grunde ganz unbegreiflich. Ein rares Wunderwerk”    Robert Louis Stevenson



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Wir schliefen dort sehr gut, und morgens lag ich meiner Frau bei


/ August 9th, 2010 | Pepys

8. August 1660

Im Amt hatten wir Sitzung. Danach zum Essen nach Hause, und von dort mit meiner Frau im Boot zu Kate Sterpin, wo wir saßen und mit ihr und ihrer Elizabeth Pye, ihrer Herrin, über Kates Hochzeit mit Monsieur Petit sprachen, wobei ihre Herrin und ich ihr dringend rieten, die Hochzeit hinauszuschieben, bis Monsieur Petit eine Stelle hat, die ihm seinen Lebensunterhalt sichert, damit er nicht nur von ihrer Mitgift lebt. Von dort zu Mr. Butler, um seine Töchter zu besuchen, und es war das erste Mal überhaupt, daß wir sie besuchten. Die Töchter waren sehr hübsch. Oberst Dillon war auch dort, ein sehr fröhlicher und kluger Mann. Doch ich glaube, obwohl sie es sich recht gut gehen lassen, verfügen sie nur über wenig Geld. Von dort wollten meine Frau und ich Mrs. Blackborne besuchen, die vor ein oder zwei Tagen meine Frau besuchen wollte, als sie niemanden empfangen konnte. Da sie aber nicht zu Hause war, ging meine Frau zu ihrer Mutter und ich ins Siegelamt. Abends gingen Mr. Woodson und Mr. Jennings und ich von dort in die Sun. Von dort spät am Abend zum gnädigen Herrn, wo ich meine Frau abholte. Und nachdem ich mit dem gnädigen Herrn einige Arbeiten erledigt hatte, gingen sie und ich zu Mrs. Hunt, die darauf bestand, daß wir heute in ihrem Haus übernachten, da es, wie sie meinte, für den Heimweg schon zu spät war.

Wir schliefen dort sehr gut, und morgens lag ich meiner Frau bei – das erste Mal war, seit sie von ihrem Leiden befreit ist.




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