“Daß ein Buch wie das Tagebuch des Samuel Pepys überhaupt existiert, ist im Grunde ganz unbegreiflich. Ein rares Wunderwerk”    Robert Louis Stevenson



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Der ich mich nach der genossenen Erholung nun mit verstärktem Eifer widmen will


/ Juli 28th, 2010 | Pepys

28. Juli 1663

Sehr gut geschlafen. Aufgestanden und ins Amt und das Tagebuch der letzten drei Tage geführt. Machte mich dann an meine Arbeit, der ich mich nach der genossenen Erholung nun mit verstärktem Eifer widmen will.

Den ganzen Vormittag im Amt. Mittags zu Wise gegangen wegen der Gambe, die er mir baut. Dann nach Hause zum Mittagessen und wieder ins Amt, wo wir den ganzen Nachmittag Sitzung hatten. Blieb anschließend noch bis spät abends. Jane und ihr Bruder Will suchten mich auf, um mich zu bitten, den Wayneman wieder in meine Dienste zu nehmen, aber ich wollte davon nichts wissen, obwohl ich es ihr zuliebe am liebsten getan hätte. Doch der Junge kommt mir nicht mehr ins Haus. Sie bat, daß ich ihn zur See schicke, und wenn ich es könnte, würde ich es tun, aber es laufen zur Zeit keine Schiffe aus. Das arme Mädchen weinte die ganze Zeit, und wollte gar nicht wieder gehen und blieb wohl zwei Stunden bis 10 oder 11 Uhr. Doch ins Haus kommt der Junge mir nicht. Schließlich ging sie, schweigend und weinend. Von dort nach Hause, wo meine Sickergrube geleert wurde, und sie machten ihre Arbeit, entgegen meinen Befürchtungen, sehr gründlich. Ich hielt mich eine Weile bei ihnen auf. Da ich aber wußte, daß Mr. Coventry mich früh am Morgen zu sich bestellen würde, ging ich zu Bett und überließ es den Dienstmädchen, sich um die Leute zu kümmern. Dann zu Bett.




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