Aufgestanden und mit dem Boot nach Whitehall. Der Innenhof war voller Wagen und Menschen, die sich auf ihre Abreise aus der Stadt vorbereiten. Im Harp and Ball etwas getrunken und mit Mary geplaudert. Sie erzählte mir, daß sie jetzt im Haus meines Nachbarn Mr. Knightly wohnt, worauf ich das Gespräch sofort beendete. Die Pest breitet sich in dieser Gegend immer schlimmer aus. Die Sterbeliste verzeichnet in dieser Woche 267 Tote, 90 mehr als in der Woche zuvor – allerdings nur vier davon in der City, was ein großer Segen für uns ist. Zu Creed und mit ihm in Tanger-Angelegenheiten herumgelaufen, allerdings ohne Erfolg. Noch einmal von Mr. Coventry verabschiedet, obwohl ich – wie viele andere auch – nicht hoffe, daß der Herzog längere Zeit fortbleiben will. Auf dem Heimweg bei Somerset House haltgemacht, wo man sich ebenfalls zur Abreise rüstet. Die Königinmutter reist heute nach Frankreich ab. Will sich in Bourbon-l’Archambault einer Trinkkur unterziehen, um sich von ihrer Krankheit zu erholen, und wird nicht vor Jahresfrist zurückkehren.
Dann nach Hause und den ganzen Vormittag im Amt. Mit Mrs. Hunt vergnügt zu Mittag gegessen, eine sehr anständige Frau. Danach ins Amt und einige Dinge geordnet und bis zum Abend Briefe geschrieben. Gegen zehn Uhr nach Hause. Die Tage werden schon wieder spürbar kürzer. Habe es früher im Sommer stets so gehalten, daß ich noch im Hellen aus dem Amt kam, doch jetzt ist es beinahe wie im Winter. Will im kommenden Monat allerdings versuchen, ob ich es nicht doch wieder schaffe, bevor es dunkel wird. Gegessen und zu Bett.
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