Aufgestanden und mit Balty zum St.-James-Palast, wo ich ihn Mr. Wren vorstellte, denn er wird, wenn alles gut geht, dieses Jahr Registrator werden. Dann suchte ich den Herzog von York auf. Ging anschließend mit W. Coventry nach Whitehall. Sprachen angeregt über die Marine und den Geldmangel, der uns noch allen zum Verhängnis wird. Trank etwas im Harp & Ball und ging dann weiter ins Kaffeehaus in Covent Garden. Traf dort aber niemanden außer Sir Philip Howard an, der meine Rede im Parlament vor allen Leuten überschwenglich lobte, was mir recht peinlich war. Ging nach Hause und aß allein, denn meine Frau war bei ihrem Schneider. Danach kam Creed, um mit mir zu sprechen – ich verabscheue den Mann. Vor ihm kam noch Mrs. Daniel wegen geschäftlicher Dinge, und yo konnte tocar su cosa mit mi mano. Als sie fort war, gingen Creed und ich ins Königliche Theater und sahen wieder ein, zwei Akte des neuen Stücks, doch es gefiel mir nicht. Als ich heute beim Verleger Herringman war, sagte er, Dryden selbst nenne es ein nur fünftklassiges Stück. Dann gingen wir zu Lord Brouncker, wo der Vorstand der Akademie der Wissenschaften tagte. Dort hörten wir, wie Mr. Harry Howards anbot, ein Grundstück für uns bereitzustellen, und auch er selbst wolle ein Haus dort bauen – sehr lobenswert. Ich war gekommen, weil ich Mr. Boyle sprechen wollte, wegen meiner Augen. Er riet mir, so gut er konnte, verwies mich aber an einen gewissen Turberville aus Salisbury, der seit kurzem in der Stadt ist und zu dem ich gehen werde. Dann nach Hause. Die Straßen in unserem Viertel waren wieder voller Karren, denn alle ließen sich noch Wein liefern, bevor in zwei Tagen das neue Zollgesetz in Kraft tritt und die Preise steigen. Ich bekam meinen Wein ebenfalls heute abend von Batelier. Dann zum Abendessen und zu Bett.
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