“Daß ein Buch wie das Tagebuch des Samuel Pepys überhaupt existiert, ist im Grunde ganz unbegreiflich. Ein rares Wunderwerk”    Robert Louis Stevenson



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Himmel, ich brauche nur einmal ohne Mantel zur Börse zu gehen, und schon bekomme ich Schmerzen


/ Mai 28th, 2010 | Pepys

28. Mai 1664

War am Morgen ohne Beschwerden, hatte keine Schmerzen oder Blähungen. Dann ins Amt, wo wir Sitzung hatten und viele Anordnungen trafen. Mittags zur Börse und weiter zu Mr. Cutler, denn ich hatte gehört, daß Sir W. Rider bei ihm sei. Als ich ankam, saßen sie am Mittagstisch, und ich aß mit ihnen. Mr. Cutler sagte, er habe gestern und heute einen leichten Gichtanfall gehabt, was er noch nie zuvor gehabt habe. Das Essen war sehr gut und wir unterhielten uns angeregt. Sir W. Rider äußerte sich sehr besorgt über einen möglichen Krieg gegen die Holländer, und ich teile seine Besorgnis. Von dort wieder zurück und ins Amt. Ging dann mit Mr. Deane zu mir nach Hause, wo er mir erneut das Wesen des Schiffsbaus nahebrachte, sehr zu meiner Zufriedenheit. Ging, nachdem er fort war, noch einmal ins Amt und dann spät abends nach Hause zum Abendessen und zu Bett. Himmel, ich brauche nur einmal ohne Mantel zur Börse zu gehen, und schon bekomme ich Schmerzen und Blähungen. Sie sind erst wieder weggegangen, als ich wieder zu Hause war. Ich weiß wirklich nicht, was ich davon halten soll. Aber ich glaube, daß es daher kommt, daß ich mich an den Beinen verkühlt habe, da ich jetzt so lange daran gewöhnt war, einen langen Mantel zu tragen.




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