Vom Tower mit dem Boot nach Westminster. Mußte auf einem der Pfeiler an der Brücke warten, bis die Männer ihr Boot durch den Bogen bugsieren konnten, was ihnen erst gelang, nachdem sie ein anderes zu Hilfe gerufen hatten.
Nachdem ich unter der Brücke durch war, sah ich, daß die Themse voller Boote war, und als ich nachfragte, erfuhr ich, daß heute morgen ein Wettrennen stattfinden sollte. Ich erblickte Payne in einer der Gigs und setzte mich zu ihm, weil ich dachte, man könnte dem Rennen bis nach Chelsea folgen. Doch gleich beim Start rammten sich die Rennboote, bis eines von ihnen kenterte. So ruderte das andere allein davon, und unser Vergnügen war dahin. Ich ging daher beim Westminster-Anleger an Land und von dort zur Halle, die in ihrem jetzigen Zustand einen erfreulichen Anblick bietet, wo die Richter in ihren Bänken jetzt am sündlichen Ende sitzen, was ich so noch nicht gesehen hatte. Von dort aus mit Mr. Spicer, Mr. Creed und einigen anderen zu einem Umtrunk. Mit Mr. Creed im Boot heimwärts. Ich ließ ihn in London, wo er geschäftlich zu tun hatte, und fuhr nach Hause, wo ich den ganzen Nachmittag blieb und im Garten mit großem Vergnügen „Faber fortunae“* las. Dann zu Bett.
* „Faber Fortunae sive Doctrina de ambitu vitae“: Teil der Essay-Sammlung „Sermone Fideles“ von Francis Bacon, zuerst 1641 erschienen (der Titel zitiert das Sprichwort ”Faber est suae quisque fortunae” – jeder seines Glückes Schmied); Pepys’ Lieblingsbuch (nicht zu verwechseln mit dem Bacon-Essay „Über das Glück).
1 Kommentar zu "Doch gleich beim Start rammten sich die Rennboote, bis eines von ihnen kenterte"
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