Sehr früh aufgestanden und auf den Weg nach Deptford gemacht, um verschiedene geschäftliche Dinge zu erledigen. Zog neue Kleider an, um zu zeigen, daß ich meine Arbeit wieder ernst nehme, nachdem ich lange Zeit alles habe schleifen lassen, was jetzt Tag und Nacht so schwer auf mir lastet, daß mir beinahe alle Lebensfreude abgeht. Den Hinweg machte ich zu Fuß und fuhr mit dem Boot zurück. Dann nach Whitehall zu unserer üblichen Sitzung beim Herzog und anschließend zum Schatzamt, wo das faule Pack die Kerbhölzer immer noch nicht fertig hat, was mich sehr ärgerte. Ging zu Mr. Hayls und ihm das Geld für mein Porträt und das von Mr. Hill zu gegeben. Meins kostet mich 14l für das Bild und 25s für den Rahmen, für Mr. Hills zahlte ich 7l für das Bild, da es sich bloß um eine Kopie handelt, und 5s für den Rahmen, insgesamt also 22l 10s. Ich bin mit den Bildern sehr zufrieden und ließ sie mit einer zweiten Kutsche nach Hause bringen, wo meine Frau und ich sie mit großem Vergnügen aufhängten. Danach zusammen mit meiner Frau und mit Mrs. Barbara Sheldon zu Mittag gegessen, die zu Besuch war und den ganzen Tag bei uns blieb. Anschließend noch einmal nach Deptford, da es mich heftig danach verlangte, Bagwells Frau aufzusuchen, ich traf sie aber nicht an, worüber ich im nachhinein heilfroh bin. Doch führt es mir mir Augen, wie töricht ich bin, daß ich selbst in Zeiten, in denen ich die größte Vorsicht walten lassen müßte, nicht von Lustbarkeiten und Vergnügungen lassen kann.
Ich ging hin und zurück zu Fuß und las unterwegs in meinem Buch über bürgerliches und kirchliches Recht. Wieder zu Hause, lud ich meine Frau, Mrs. Barbara und Mercer zu unserer Grand Tour bis nach Islington ein, wo wir einkehrten. Waren gegen 11 Uhr wieder zurück. Dann, sehr vergnügt, zu Bett.
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