“Daß ein Buch wie das Tagebuch des Samuel Pepys überhaupt existiert, ist im Grunde ganz unbegreiflich. Ein rares Wunderwerk”    Robert Louis Stevenson



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Da wir auslaufendes Wasser hatten und er sich einschiffen mußte


/ April 28th, 2010 | Pepys

28. April 1666

Aufgestanden und ins Amt. Mittags zu Hause gegessen. Nach dem Essen mit meiner Frau zu Hayls, um unsere Porträts und das von Mrs. Pearse anzusehen. Das von Mrs. Pearse ist weniger gut gelungen, als ich erwartet hatte. Anschließend ging meine Frau zu ihrem Vater, um ihm einen Stapel Papier zum Linieren zu bringen, wofür ich ihm etwas Geld versprochen habe. Danach wollte sie sich nach einem neuen Mädchen umsehen, da auch das zweite Mädchen uns bereits wieder verlassen hat. Außerdem wollte sie sich eine Perlenkette ansehen, auf die sie jetzt ganz versessen ist und wofür ich ihr 80l versprochen habe.

Nach Hause und gearbeitet. Sobald meine Frau zurückkehrte, brach Balty auf, da wir auslaufendes Wasser hatten und er sich einschiffen mußte. Er tritt einen einträglichen Posten als Registrator an, der ihm in einem Jahr 100l einbringen wird, außerdem erhält er auch weiterhin seinen Sold als königlicher Wachsoldat.

Nachdem er fort war, bis zum Abend verschiedene Dinge erledigt, unter anderem einen Brief an meinen Bruder John geschrieben. Es war der erste Brief seit unserem großen Streit, und er geriet mir im Ton so unversöhnlich, daß ich mich fast nicht traute, ihn abzuschicken. Doch um so größer wird die Wirkung sein, wenn ich ihm hinterher einen freundlicheren Brief schicke, denn ich will ihm anbieten, daß er zu uns zieht, sobald er seinen Magisterabschluß hat. Dann nach Hause, zu Abend gegessen und zu Bett.




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