Früh aufgestanden und ins Amt, wo wir in einer außerordentlichen Sitzung unter anderem über die Summe berieten, die wir als sofortige Zahlung fordern sollen, um 27 Schiffe seetüchtig machen zu können, denn alle wollen jetzt so schnell wie möglich eine Flotte haben und rätseln herum, warum noch keine seetüchtig ist. Dabei gibt es nur einen Grund – unseren Geldmangel. Das nahm den ganzen Vormittag in Anspruch. Aß mittags mit meinen Schreibern bei mir zu Hause. Meine Frau und Deb waren unterdessen oben in ihrem Zimmer damit beschäftigt, alles vorzubereiten für die Reise aufs Land in ein oder zwei Wochen. Fuhr dann mit der Kutsche nach Whitehall, wo wir uns beim Herzog von York trafen. Sobald die Andacht vorüber war, denn es war Karfreitag, kam er zu uns. Wir legten ihm unsere Geldforderung vor und gingen wieder. Fuhr von dort zu Kate Joyce, da ich mit ihr wegen des Briefs von gestern sprechen wollte, fand aber keine Gelegenheit dazu, weil sie nicht allein war. Also lud ich sie für nächsten Sonntag zum Essen bei mir ein. Dann nach Hause. Um meine Augen zu schonen, saß ich den ganzen Abend in meinem Zimmer, schrieb ein paar Noten und übte verschiedene Tonleitern auf meiner Gambe, da ich mir vorgenommen habe, das alte System der Tonleitern zu verbessern. Und ich glaube, es wird mir auch gelingen. Aß danach mit meiner Frau, die sehr zufrieden mit dem ist, was sie heute geschafft hat, und ich bin es ebenso. Dann ins Bett. Heute erfuhr ich am Hof, daß Sir W. Penn die Flotte im Sommer kommandieren solle. Und Mr. Proger, der Kammerherr, erzählte mir im Vertrauen, Prinz Rupert sei darüber sehr verärgert, und mehrere Freunde des Prinzen seien bei ihm gewesen, um von ihm den Grund für diese Entscheidung zu erfahren. Deshalb bedauere er Sir W. Penn, für den er große Zuneigung empfindet. Denn es war durchaus nicht sein Wunsch, dieses Kommando zu erhalten, das ihm jetzt den Prinzen zum Feind macht und den Neid vieler erregt. Ich bedaure die Entscheidung aber nicht im geringsten. Zunächst weil W. Penn dem König viel besser dienen wird als der Prinz, aber auch, weil Penn, dieser falsche Hund, sich ruhig auch einmal in die Nesseln setzen kann.
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