“Daß ein Buch wie das Tagebuch des Samuel Pepys überhaupt existiert, ist im Grunde ganz unbegreiflich. Ein rares Wunderwerk”    Robert Louis Stevenson



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Ich trank kaltes Dünnbier, wovon mir schlecht wurde


/ März 16th, 2010 | Pepys

16. März 1662

Sonntag. Ging heute morgen von Kirche zu Kirche und hörte mal hier, mal dort ein wenig beim Gottesdienst zu. Dann zur Kleiderverwaltung, um mit den jungen Damen zu essen. Unterhielt mich danach längere Zeit mit der gnädigen Frau in ihrem Zimmer und ging dann nach Whitehall, wo ich ein, zwei Stunden im Park spazieren ging, der jetzt sehr schön ist. Auch der König und der Herzog waren dort, um die Vögel in den Käfigen zu betrachten. Der Herzog behandelte mich sehr höflich. Auf dem Weg zurück nach Hause besuchte ich Tom, um ihm mitzuteilen, für welche Livree für meine Burschen ich mich entschieden hatte. Ging noch eine Stunde mit Sir W. Penn im Garten spazieren und aß dann zusammen mit meiner Frau bei ihm. Auch sein Sohn William war da, dem es nicht gut ging. Doch auch sonst scheinen sie Sorgen zu haben, sie sahen unzufrieden aus, warum, weiß ich nicht. Ich trank kaltes Dünnbier, wovon mir schlecht wurde, so daß ich hinausgehen und mich übergeben mußte. Danach war mir besser, ich ging nach Hause und später zu Bett. Da wir befürchteten, daß Sarah noch länger krank sein wird, bezogen meine Frau und ich die kleine Kammer und schliefen dort.




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