“Daß ein Buch wie das Tagebuch des Samuel Pepys überhaupt existiert, ist im Grunde ganz unbegreiflich. Ein rares Wunderwerk”    Robert Louis Stevenson



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Und nannten mich den Schutzpatron des Flottenamts


/ März 12th, 2010 | Pepys

12. März 1668

Aufgestanden und den ganzen Vormittag im Amt. Mittags zum Essen nach Hause und dann meine Frau und Deb bei Unthanks Laden abgesetzt. Fuhr weiter zur Westminster Hall, weil ich erwartete, daß wir diesen Nachmittag wegen der Proviantsache vor den Ausschuß treten würden, aber ich wartete wieder umsonst. Holte nach einem kurzen Rundgang mit Lord Brouncker meine Frau wieder ab und brachte sie zur Börse. Ich fuhr weiter zur Akademie der Wissenschaften, um mich nach langer Zeit einmal wieder zu zeigen. Dort begrüßten mich Dr. Wilkins, Dr. Whistler und andere und nannten mich den Schutzpatron des Flottenamts und sagten, ich habe mir durch meine Rede vor dem Parlament großen Ruhm erworben. Sah dort, wie man die Güte eines neuartigen, nicht-sphärischen Brennglases (von einem gewissen Smethwick, glaube ich) veranschaulichte, indem mit Hilfe eines sehr kleinen Feuers ein Handschuh von Lord Brouncker verbrannt wurde – was ein viel größeres Brennglas der hergebrachten Form nicht geschafft hätte. Hochinteressant. Sir R. Southwell berichtete über seinen Aufenthalt in Portugal, wo er im Namen der Akademie mehrere Instrumente überreicht hatte, und dies auf sehr würdige Weise. Ging von dort ins Amt und arbeitete so lang, wie meine Augen es zuließen. Dann nach Hause zum Essen. Mr. Pelling kam und erzählte, mit welcher Bewunderung man von mir in der City spricht. In der Tat scheine ich mir einen großen Ruf erworben zu haben, und dafür sei Gott gedankt. Dann zu Bett.




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