“Daß ein Buch wie das Tagebuch des Samuel Pepys überhaupt existiert, ist im Grunde ganz unbegreiflich. Ein rares Wunderwerk”    Robert Louis Stevenson

Archiv: / Februar, 2010


Ein vagabundierendes schottisches Weib


/ Februar 22nd, 2010 | Pepys

19. Februar 1665

Lange im Bett gelegen, weil Sonntag ist, und mit meiner Frau geplaudert, bald mehr, bald weniger angenehm. Danach aufgestanden und gegessen. Den Nachmittag ebenfalls zu Hause und bei Sir W. Batten verbracht. Abends Mr. Andrews zu Besuch und gemeinsam gesungen. Beim Abendessen (Andrews war gegangen) hörte ich zufällig, daß unsere Dienstmädchen ein vagabundierendes schottisches Weib, das sich vor dem Amt herumtreibt, ins Haus gelassen haben, um sie den Boden scheuern zu lassen, und das spät am Abend. Ich wurde darüber so wütend, daß ich meiner Frau befahl, unserem Küchenmädchen eine Tracht Prügel zu geben, was das ganze Haus und die Nachbarschaft in Aufruhr versetzte. Danach sperrten wir sie in den Keller und ließen sie die Nacht über dort. Anschließend zu Bett.

/ Weiterlesen

/ Jetzt Kommentieren

Kein schlechtes Beispiel für die Unfähigkeit unserer Offiziere


/ Februar 22nd, 2010 | Pepys

18. Februar 1668

Bei Tagesanbruch aufgestanden und in die Old Swan Lane gegangen, wo ich den guten Mitchell beim Bauen antraf. Seine Holzbude ist verschwunden und das Fundament für ein neues Haus gelegt worden. Die Straße wird gewiß sehr schön werden. Ich trank etwas, sah Betty aber nicht. Dann zum Charing-Cross-Anleger und von dort zu Fuß weiter zu Sir William Coventry. Er erzählte, was ihm vorgeworfen wurde und wie er doch heil aus der Sache herausgekommen sei, was das Absenden des Briefs betrifft. Er erwartete, als nächstes wegen der unfähigen Offiziere in der Flotte behelligt zu werden. Aber er will sie zunächst auffordern, ihm die Namen der Offiziere zu nennen, die als unfähig bezeichnet werden, damit er sich rechtfertigen kann – denn er hat keinem ohne Zustimmung des Admirals einen Posten gegeben. Und er kann über jeden Rechenschaft ablegen und über dessen Empfehlungen. Dann wird man sehen, daß die meisten Männer ihre Posten während des Krieges dem Prinzen und dem Herzog von Albemarle zu verdanken hatten und nicht dem Herzog von York. Zusammen gingen wir eine Liste der Kommandanten durch und kamen nur aus dem Gedächtnis bereits auf 37 Kommandanten, die in diesem Krieg gefallen sind – in der Tat kein schlechtes Beispiel für die Unfähigkeit unserer Offiziere. Er sagte, Sir Fr. Holles sei die treibende Kraft im Parlament und habe es ganz besonders auf ihn abgesehen. Er habe verkündet, das Nichteintreffen des Briefs, der den Prinzen hätte zurückrufen sollen, habe er teuer bezahlt und werde es sein Lebtag nicht vergessen – er meinte den Verlust seines Arms. Himmel, was für ein eitler Dummkopf, der größte Nichtsnutz, der je in der Flotte gedient hat. Sir W. Coventry sagte, er habe am Samstag im Gespräch Sir R. Howards Ausspruch vom “Hinausrolieren” der Staatsräte zitiert und daß es ihm gleich sei, wen sie enrolieren oder hinausrolieren – wodurch der Ausdruck vom “Hinausrolieren”* von Beamten in Gebrauch gekommen ist. Ich werde nie vergessen, wie er mir heute Vormittag im Scherz sagte, falls es je wieder Krieg mit den Holländern gebe, werde er gewiß nicht als Sekretär des Admirals zur Verfügung stehen. “Und ich nicht als Sekretär des Flottenamts“, sagte ich, „denn ich sehe jetzt, welchen Lohn man dafür erhält, und ich danke Gott, daß ich Geld genug besitze, um mir ein gutes Buch zu kaufen und eine gute Geige, und daß ich eine gute Frau habe.“ “Nun“, erwidert er, „Geld genug, um mir ein gutes Buch zu kaufen, habe ich auch, aber gefiedelt wird nicht, da ich keine Frau habe.” Ich erfuhr von ihm, daß die Sache der Lohnscheine wohl ebenfalls zur Pflichtverletzung erklärt wird. Er konnte aber auch nicht sagen, was weiter geschehen werde, ob es lediglich zu einem Bericht an den König kommt oder ob sie die Sache weiterverfolgen. Ich fürchte letzteres.

Ging dann durch den St.-James-Park nach Whitehall und weiter zur Westminster Hall, wo ich den ganzen Vormittag auf und ab lief und mit mehreren Abgeordneten sprach, unter anderem mit Birch, der sehr freundlich zu mir war und mich sehr respektvoll einen pflichtbewußten Mann nannte, den er wegen seiner Aufrichtigkeit schätze, und solchen Männern werde er bis in den Tod beistehen. Ich wollte sie bitten, das Parlament davon abzuhalten, einen vorschnellen Beschluß in der Frage der Lohnscheine zu fassen, bevor es nicht genauere Erkundigungeneingezogen habe. Ich ging lange mit Lord Brouncker umher, der in großer Unruhe ist. Sein Handeln wird, wenn auch ganz ohne Grund, vom Parlament sehr mißbilligt, und ich muß gestehen, daß es mir fast unangenehm war, mit ihm gesehen zu werden. Doch kann ich ihn in allem rechtfertigen, was ihm vorgeworfen wird. Hier bekam ich dann auch eine Abschrift des Berichts über unsere Bezahlung der Seeleute durch Lohnscheine, und ich bin sehr froh, sie in Händen zu haben, damit ich weiß, wie die Vorwürfe lauten und wofür wir uns rechtfertigen müssen – um so mehr, als das Parlament heute und morgen mit anderen Dingen beschäftigt sein wird, so kann ich bis Donnerstag eine Schrift zu unserer Verteidigung aufsetzen und einigen Abgeordneten geben. Wir werden uns gewiß zu verteidigen wissen, und der Gedanke erleichtert mich sehr. Vormittags berieten sie über ein Gesetz, das Sir R. Temple heute einbrachte, das den König verpflichten soll, alle drei Jahre ein Parlament einzuberufen, oder wenn er es nicht selbst tun will, andere dazu zu verpflichten. Außerdem soll ihm nicht länger erlaubt sein, ein Parlament nach weniger als 40 Tagen aufzulösen. Ein solches Gesetz würde die Macht des Königs stark einschränken, und sie werden es gewiß verabschieden und noch so manches andere, bevor sie ihm Geld geben. Und der König braucht Geld, koste es, was es wolle. Ich ging in den Dog, und Doll Lane kam zu mir. Wir tranken etwas, und sie sagte, sie sei mein Valentinsschatz. Sie ließ mich tocar sa cosa und ich hätte alles tun können, was yo voudrais, aber es gab nur Stühle im Zimmer, darum konnten wir nicht hacer algo. Als sie fort war, sprach ich noch mit Mr. Spicer, den ich in das Wirtshaus kommen ließ, um über die neue Elfmonatssteuer zu sprechen, die ich als Sicherheit für einen Teil des Darlehens für Tanger benutze. Ging darauf zur Halle und traf dort Sir W. Penn. Gingen in den Bear in der Drury Lane, ein ausgezeichnetes Speisehaus nach französischer Art, aber von Engländern geführt. Aßen dort ein Hasen- und Hühnerklein. Das ganze Essen kostete 8s, und ich war sehr zufrieden. Dann zusammen ins Königliche Theater, in die oberer Galerie. Sahen »Flora’s Vagaries«,** ein sehr dummes Stück – um so mehr, als ich schlechte Laune hatte, weil meine Frau krank zu Hause lag und nicht dabei war – und ich auch nicht gesehen werden wollte und mich deshalb nicht umsehen konnte. Beim Temple trennten wir uns, und ich fuhr zu Kate Joyce. Sie und ihre Verwandten sind sehr erleichtert, denn die Totenschauerkommission hatte heute befunden, ihr Mann sei an einem Fieber gestorben. Es gab einen gewissen Widerstand, der Vorsitzende wollte, daß sie den Grund des Fiebers nannten, um die Sache einmal mehr zu behindern, sie blieben aber bei ihrem Spruch und gaben keinen Grund an. Das wäre also überstanden, und sie darf ihren Besitz behalten, worüber ich sehr froh bin. Ging dann nach Hause zu meiner Frau, sagte aber nicht, daß ich im Theater war. Sie zeigte mir den Ring, einen Türkis mit kleinen Diamanten eingefaßt, den sie sich als Valentinsgeschenk wünscht. Er kostet fast 5l, aber mir soll es recht sein. Mein Frau kostet mich wenig im Vergleich zu anderen Ehefrauen, und ich habe nicht häufig Gelegenheit, Geld für sie auszugeben. Dann ins Amt. Arbeitete bis spät abends an meiner Stellungnahme zum Bericht des parlamentarischen Untersuchungsausschusses über die Lohnscheine, die mir schon den ganzen Tag im Kopf herumging. Dann nach Hause zum Essen und ins Bett.

*„Rowling out“, abgeleitet von „enroll“ (frz. „enrôler“: anwerben, beitreten).

** Komödie von Richard Rhodes.

/ Weiterlesen

/ Jetzt Kommentieren

Eine überaus langweilige und ganz unpassende Predigt


/ Februar 22nd, 2010 | Pepys

17. Februar 1661

Sonntag. Eine überaus langweilige und ganz unpassende Predigt eines irischen Geistlichen über die Worte: „Er zerstreut die Völker, die Lust am Krieg haben“. Sir W. Batten war ebenfalls sehr verärgert über den Pfarrer. Dann nach Hause und gleich weiter nach Westminster und zum gnädigen Herrn. Aß mit Mr. Shipley und W. Howe. Danach (ohne überhaupt mit dem gnädigen Herrn gesprochen zu haben) mit Mr. Shipley in die City. Dann nach Hause und mit meiner Frau zu Onkel Wight, wo wir zu Abend aßen. Dann wieder nach Hause und zu Bett.

/ Weiterlesen

/ Jetzt Kommentieren

Wo ich noch ein gutes heißes Würzbier zu mir nahm


/ Februar 22nd, 2010 | Pepys

16. Februar 1662

Sonntag. Am Morgen zur Kirche, dann nach Hause zum Mittagessen. Am Nachmittag besuchte ich den Gottesdienst in St. Bride, wo Dr. Jacombe über Heilungen sprach. Mrs. Turner, die heute zum ersten Mal nach ihrer langen Krankheit das Haus verlassen konnte, hatte mich darum gebeten. Er predigte über die Worte Davids: „Ich werde nicht sterben, sondern leben und des Herrn Werke verkündigen“, und was er sagte, war gut, aber auch nichts Besonderes. Danach brachte ich sie nach Hause und blieb eine Weile bei ihr. Dr. Jacombe war schon vor uns eingetroffen, und es ist kurios, wie ergeben ihm Mrs. Turner ist, sie brachte ihm sofort etwas zu trinken und las ihm jeden Wunsch von den Lippen ab, und er läßt sie gewähren und genießt es. Er äußerte sich abschätzig über den Gottesdienst und sagte, daß er an diesem Nachtmittag (als er in der Sakristei war, bevor er zur Kanzel hinaufging) mehr aus anglikanischen Liturgie gehört habe als in den ganzen 20 Jahren zuvor.

Von dort zu Onkel Wight, wo ich meine Frau und viele Bekannte und Verwandte antraf, die überraschend zu Besuch gekommen waren. Wir aßen zu Abend und waren sehr vergnügt. Dann nach Hause, wobei ich mich nicht recht wohlfühlte, doch sind das die üblichen Schmerzen, die von der Kälte herrühren.

Dann gebetet und zu Bett – wo ich noch ein gutes heißes Würzbier zu mir nahm.

/ Weiterlesen

/ Jetzt Kommentieren

Was für ein höchst sonderbarer Traum


/ Februar 22nd, 2010 | Pepys

15. Februar 1663

Sonntag. Heute morgen weckte mich meine Frau, weil ich im Schlaf besorgniserregende Laute von mir gegeben hatte. Ich hatte geträumt, einer unserer Kapitäne wolle sich meine Zeichnung der St.-John’s-Insel ansehen, die ich ihm wohl auch gab, aber er ging so grob damit um, daß es mir gräßliche Schmerzen bereitete. Als ich erwachte, waren es tatsächlich meine Hoden, die schmerzten, und dies noch lange Zeit später. Was für ein höchst sonderbarer Traum.*

Danach wieder eingeschlafen und lange im Bett gelegen. Ließ mich schließlich vom Barbier rasieren, schickte Will in den Gottesdienst und blieb selbst zu Hause. In meinem grünen Zimmer das Bild von der Sovereign aufgehängt und ein wenig aufgeräumt.

Zum Mittagessen mit meiner Frau drei weitere Stock- und zwei Krickenten gegessen. Danach in die Kirche. Langweilige Predigt. Von dort nach Hause. Mit meiner Frau geplaudert und durch die Zimmer geschlendert. Dann ins Amt, wo ich einige Schreibarbeiten erledigte und verschiedene Dinge für morgen vorbereitete. – Las am Vormittag meine Gelübde durch, die ich am letzten Sonntag nicht erfüllt habe, nicht weil ich nicht willens gewesen wäre, sondern wegen der Krankheit. Ich hoffe also, daß es nicht gegen die Regeln verstößt, wenn ich kein Reuegeld dafür bezahle. Dann nach Hause, gebetet und zu Bett – lange mit meiner Frau geplaudert und ihr verschiedene Dinge der Astronomie erklärt.

* “And what should that be but my cods (Hoden), which were in great pain”; mit der St. John’s Isle könnte die Halbinsel Avalon auf Neufundland (Hauptstadt St. John’s) gemeint sein, auch “Land of Cod”, Kabeljau-Land, genannt.

/ Weiterlesen

/ Jetzt Kommentieren

Außerdem ist sie auch mein Valentinsschatz, wie vereinbart jedes Jahr


/ Februar 22nd, 2010 | Pepys

14. Februar 1668

Valentinstag. Wurde von Mercer geweckt, die mein Valentinsschatz war. Stand also auf und meine Frau ebenso, und wir waren guter Dinge, und ich gab ihr eine Goldguinee als Valentinsgeschenk. Auch mein Vetter Roger Pepys kam früh und besuchte meine Frau, die sein Valentinsschatz sein sollte. Außerdem ist sie auch mein Valentinsschatz, wie vereinbart jedes Jahr, und dieses Jahr wird es mich wohl 4 oder 5l für einen Ring kosten, den sie sich wünscht. Vetter Roger wollte auch mit Sir W. Penn sprechen, der gestern laut Sir Fr. Holles gesagt haben soll, wenn Lord Sandwich dies und jenes getan hätte, hätten wir alle holländischen Schiffe erbeuten können, als er damals zurückblieb und sie entkommen ließ. Doch Sir W. Penn sagte uns, er werde in dieser Sache nichts äußern, was dem gnädigen Herrn schaden könne – und wenn er es anders hält, kann ich beweisen, daß er ein Schuft ist. Als er fort war, ging ich ins Amt, um meinen Bericht über die Prisengüter noch einmal zu überarbeiten und trug ihn dann zur Neunerkommission, wo man ihn sehr freundlich aufnahm und mir Respekt und große Wertschätzung bekundete. Ich bin sehr beruhigt, daß er jetzt vollständig und wahrheitsgetreu bei ihnen liegt, obwohl ich vielleicht einen Verlust dabei mache. Ich sah aber, wie gründlich und umfassend sie ihre Untersuchungen anstellen, denn zahlreiche Kommandanten und andere Offiziere waren vorgeladen, und das begrüße ich. Recht erleichtert, aber den Kopf voller Gedanken, zur alten Börse, wo ich Mr. Houblon traf und ihn bat, mit einigen Kaufleuten zu sprechen, die in der Neunerkommission sitzen, um zu hören, was sie über meinen Bericht und allgemein über meine Arbeit im Flottenamt denken. Er hat versprochen, das mit aller gebotenen Vorsicht für mich zu tun und mir dann zu berichten. Es war sehr schön, den alten Mr. Houblon, dem ich nie zuvor begegnet war, im Kreise seiner Söhne zu sehen, alles tüchtige Kaufleute. Dann nach Hause zum Essen. Sprach dort lange mit Will Hewer über meinen Besuch bei Oberst Thomson, einem Mitglied der Neunerkommission. Er ist besonders freundlich zu mir und steht wohl mehr als alle anderen auf unserer Seite, und ich möchte gern ein gutes Verhältnis zu ihm pflegen. Nach dem Essen nach Whitehall zum Herzog von York, dem ich von unseren Sorgen berichtete, vor allem meinen Sorgen, denn ich muß jeden Tag vor irgendeiner Kommission erscheinen. Ich bemerkte, daß der Herzog selbst beunruhigt ist und nicht wünscht, daß sein Name im Parlament genannt wird, obwohl er selbst sagte, er habe Lord Brouncker den Befehl gegeben, die Männer in Chatham mit Lohnscheinen zu entlassen, und er wird es zugeben, wenn das Parlament ihn dazu auffordert, aber sonst nicht. Von dort mit einigen anderen zum König und zum Rat, um über den Wert eines Schiffs Auskunft zu geben, das einem gewissen Dorington gehört. Hübsch war folgendes: Als Sir William Penn die unter Eid gemachten Aussagen des Obermaats des Schiffes in Frage stellte, weil dieser wohl erst 23 Jahre alt sei, sagte der Besitzer des Schiffs, gegen den wir auftraten, er habe sich in diesem Alter für fähig gehalten, Obermaat auf jedem Schiff zu werden, und er wisse, daß Sir William Penn in diesem Alter auch keinen höheren Rang bekleidet habe – worauf Sir W. Penn verstummte und den Mund nicht mehr aufmachte, und ich sah, wie sich der König und der Herzog vergnügt zuzwinkerten. Danach gingen wir in die Galerie, wo ich mit mehreren Leuten sprach, unter anderem mit Lord Brouncker, der wegen der Sache mit den Lohnscheinen immer noch sehr beunruhigt ist. Sein Fall wird angeblich heute im Bericht über die Pflichtverletzungen erwähnt. Er schien zu glauben, daß viele der Auskünfte von mir stammten. Ich konnte ihn aber beruhigen und versicherte ihm, daß dem nicht so ist. Im Gegenteil, ich würde ihm gern helfen und habe es auch bereits getan, denn er verdient nicht den geringsten Tadel, sondern nur Lob. Traf auch Vetter Roger Pepys und Creed. Erfuhr von ihnen, daß der Bericht über die Pflichtverletzungen heute im Parlament verlesen worden war. Darin wurde dem gnädigen Herrn in der oben erwähnten Angelegenheit die Schuld zugesprochen, aber ich mache mir keine großen Sorgen um ihn, denn die Sache kann ihm nicht schaden.

Unsere Angelegenheit mit den Lohnscheinen ist vertagt worden und noch vieles andere. Man debattierte den ganzen Vormittag nur über den ersten Punkt, nämlich die Teilung der Flotte. Es ging anscheinend hoch her, und zwar zwischen den vornehmsten Standespersonen, Staatsräten und angeblich auch Sir William Coventry. Aber ich mach mir da keine Sorgen. Ich hoffe nur, es wird deutlich werden, daß es der Herzog von Albemarle und der Prinz waren, die zu der Handlungsweise rieten. Obwohl das Parlament beschlossen hatte, heute über die Rede des Königs zu beraten, schenkte es ihr keine Aufmerksamkeit, sondern zeigt auf alle nur erdenkliche Weise, wie es den König verachtet. Neulich fiel im Parlament eine kuriose Bemerkung, wie mir Vetter Pepys berichtet. Als man den Antrag stellte, über die Rede des Königs zu beraten, hieß es: Gewiß sei die Tripelallianz, mit der er sich im ersten Teil befaßt, das Beste, was der König zum Wohl des Staats beigetragen habe, seit er nach England gekommen ist, aber bis nächsten Freitag, also heute, habe die Sache gewiß noch Zeit. Staatssekretär Morice sagte heute im Parlament, als man über das Nachrichtenwesen sprach, er bekomme im Jahr nur 700l, zu Cromwells Zeiten gab es dagegen 70 000l, worin ihn Oberst Birch bestätigte, der sagte, Cromwell habe auf diese Weise die Geheimnisse aller Fürsten Europas ausgekundschaftet. Das Parlament ist heilloser Unordnung. Niemand hält sich an irgend etwas, sondern schimpft und wettert drauflos. Und alles regt sich über die “Unternehmer” auf, wie sie allgemein genannt werden, Littleton, Lord Vaughan, Sir R. Howard und andere, die an den Hof gerufen wurden, um dem König Geld zu beschaffen. Die Parlamentarier verachten sie und wollen sie nicht im Parlament anhören, und die Höflinge tut dasselbe, da sie sehen, daß sie ihnen nicht so nützlich sind, wie ursprünglich gedacht. Kurz, es ist deutlich, daß König und Parlament nie an einem Strang ziehen werden. Der einzig Weg, irgend etwas zum Besseren zu wenden (und schlechter kann es nicht mehr werden), ist gewiß der, das Parlament aufzulösen und ein neues einzuberufen. Manche glauben, das sei bereits beabsichtigt. Heute abend hörte ich, Lady Castlemaine sei eine so leidenschaftliche Spielerin, daß sie in einer Nacht 15 000l gewonnen und in einer anderen 25 000l verloren habe und mit einem Wurf um 1000l oder 1500l gespielt habe. Von dort zum Temple, wo ich mich bei Porter mit Hauptmann Cocke traf, aber umsonst, denn unser Anwalt Pemerton war nicht da. Darum nach Hause und ins Amt. Spät zum Essen und dann zu Bett.

/ Weiterlesen

/ Jetzt Kommentieren

Aufgestanden und den ganzen Vormittag im Amt


/ Februar 22nd, 2010 | Pepys

13. Februar 1669

Aufgestanden und den ganzen Vormittag im Amt. Mittags nach Hause zum Essen, dann wieder bis spät abends viel gearbeitet, sehr zu meiner Zufriedenheit. Dann zum Abendessen und mit müden Augen zu Bett.

/ Weiterlesen

/ Jetzt Kommentieren

Ich bin ganz hingerissen von ihrem Gesang


/ Februar 22nd, 2010 | Pepys

12.Februar 1667

Aufgestanden und ins Amt, wo wir den ganzen Vormittag Sitzung hatten. Wir sprachen vor allem über die neuen Aufgabenverteilung im Amt, und Sir W. Penn machte wieder alles furchtbar kompliziert. Zum Mittagessen nach Hause, und dann wieder ins Amt und viel erledigt. Mr. Moore kam zu mir, und wir sprachen über Lord Sandwich, und er argumentierte sehr klug, daß für den gnädigen Herrn jetzt der geeignete Zeitpunkt gekommen sei, nach England zurückzukehren und ein Kommando auf See zu übernehmen, da es diesem Jahr wohl zum Friedensschluß komme werde. Und er äußerte noch andere sehr treffliche Dinge, die öffentlichen wie die privaten Angelegenheiten des gnädigen Herrn betreffend. Fuhr später mit Lord Brouncker in dessen Kutsche zu ihm nach Hause, wo wir italienische Musik hören wollten. Tom Killigrew war gekommen und Sir Robert Moray sowie Signore Battista Draghi. Letzterer hat eine italienische Oper geschrieben, die T. Killigrew aufzuführen beabsichtigt. Er sang uns einen Akt vor, und er hat nicht nur die Musik komponiert, sondern auch das Drama gedichtet, was eine beachtliche Leistung ist. Und er sang alles nur mit dem Textbuch vor Augen, ohne Noten, und begleitete sich dabei selbst auf dem Cembalo, sehr bewundernswert, und die Komposition war ganz ausgezeichnet. Den Text konnte ich nicht verstehen und konnte daher nicht beurteilen, ob die Musik den Worten angemessen war, aber es machte mir ganz den Eindruck. Der rezitative Stil gefiel mir außerordentlich gut. Ich konnte aber feststellen, daß jede Sprache ihren ganz eigenen Tonfall hat und daß sich dies auch in der Vertonung der Texte niederschlägt, die den Landsleuten vielleicht sehr natürlich erscheint, anderen aber nicht. Ich war daher nicht so ergriffen, wie ich es wohl hätte sein sollen, weil ich mit dem Tonfall ihrer Sprache nicht vertraut bin. Aber die ganze Komposition ist zweifelsohne ganz ausgezeichnet, und T. Killigrew und Sir R. Moray, die den Text verstanden, sagten, daß auch die Dichtung sehr gut sei. Ich muß gestehen, daß ich sehr beeindruckt war. Signore Battista gab sich aber bescheiden, und sagte, das Stück sei wohl gut, aber mehr auch nicht. Hinterher unterhielt ich mich mit T. Killigrew. Er erzählte mir, daß er zur Zeit nicht halb soviel Publikum habe wie vor dem Brand, und er sagte, daß Knepp gewiß einmal alle anderen Schauspielerinnen in den Schatten stellen werde, da keine mehr von der Bühne verstehe als sie, und daß man ihr Gehalt jetzt um 30l erhöhte habe. Und er erwähnte, daß aufgrund seiner Bemühungen die Bühne heute besser und prächtiger sei als je zuvor. Heutzutage würden Wachskerzen verwendet werden, und zwar viele, früher habe man höchstens 3 Pfund Talgkerzen verbraucht. Heutzutage benehme sich das Publikum gesittet, und früher sei es zugegangen wie in der Bärenarena. Früher habe es nur zwei oder drei Musiker gegeben, heute seien es neun oder zehn der besten. Früher sei die Bühne einfach mit Binsen bestreut gewesen (und auch alles andere sei sehr schäbig gewesen), heute sei sie mit grünem Tuch bespannt. Früher sei die Königin höchst selten und der vorige König nie in sein Theater gekommen, jetzt gehe nicht nur der König regelmäßig ins Theater, sondern alle Personen von Stand und auch sonst jedermann, der möchte. Er erzählte mir außerdem, daß er bereits mehrmals in Rom gewesen sei, acht- oder zehnmal, um dort die gute Musik zu hören. Er liebe diese Musik sehr, wenngleich er selbst weder singe noch ein Instrument spiele, und er sagte, er habe immer versucht, schon unter dem früheren König, die italienische Musik bei uns einzuführen, aber es sei ganz aussichtslos gewesen, denn in England wollte man nichts als Balladen hören. „’Hermit poor’ und ‚Chivy Chase’ – mehr hatten wir nicht zu bieten“, sagte er, „und ein einfacher Musikant mit seiner Fiedel verdient bei uns immer noch mehr als irgendwo sonst, was viel über den hiesigen Kunstverstand sagt.“ Und er erzählte, daß er neun Italiener von verschiedenen europäischen Höfen abgeworben habe, damit sie ein Collegium musicum für den König bilden. Der König sei bereit, jedem von ihnen 200l im Jahr zu zahlen, was nicht sehr viel sei. Bislang habe der König mit dem Geld vier lächerliche Gondeln unterhalten. Er habe den König aber davon überzeugt, daß er auf die Gondeln verzichten und das Geld für die Musiker ausgeben solle. Ich lobte ihn dafür sehr, denn es ist in der Tat ein sehr ehrenwertes Unternehmen. Er sagte, er beabsichtige, irgendwann in diesem Jahr italienische Opern am Herzoglichen und am Königlichen Theater aufzuführen, nachdem sein Plan mit der Schauspielschule in Moorfields gescheitert sei. Und er sagte mir ganz offen, daß er das bürgerliche Publikum nicht minder schätze als das adlige – jetzt aber blieben viele weg. Von Signore Battista erfuhr ich, daß Giacomo Carissimi noch am Leben sei und in Rom wohne. Er sei der Lehrer von Vicenzo Albrici gewesen, einem der Italiener, die jetzt das neue Collegium musicum bilden, und er sei unter ihnen der begabteste Komponist. Am meisten aber habe ich darüber gestaunt, wie Battista es schafft, die Musik eines ganzen Aktes auswendig zu spielen, sowohl den Gesang wie auch die Begleitung – ich bewundere das sehr, wenngleich der rezitative Stil die Sache wohl erleichtert, weil die Musik stets genau dem Text folgt. Nachdem wir uns lange unterhalten hatten, bestiegen wir die Kutschen (die von Lord Brouncker und die von T. Killigrew) und fuhren zu Mrs. Knepp, wo Battista mit ihr die Arien für ihre Rolle üben wollte. Also fuhren wir alle dorthin, und sie sang ein, zwei der italienische Arien, und er begleitete sie, was sehr schön klang. Ich bin ganz hingerissen von ihrem Gesang und glaube, daß sie mit ihrer Stimme und mit ihrer Schauspielkunst noch wahre Wunder vollbringen wird. Ihr Kammermädchen ist auch sehr hübsch und nicht auf den Mund gefallen. Nachdem wir eine Stunde dort verbracht hatten, verabschiedete ich mich – sehr zufrieden mit dem ganzen Abend. Nahm eine Kutsche und fuhr nach Hause. Dann noch ins Amt und erst spät nach Hause, um die letzten drei Tage in meinem Tagebuch nachzutragen. Dann zum Abendessen und zu Bett – sehr zufrieden, nur etwas besorgt, weil diese Vergnügungen mich von meinen Pflichten abhalten, und dies um so mehr, da meine Frau und ich morgen bereits wieder zum Essen eingeladen sind, und am nächsten Samstag trifft man sich wieder bei Lord Brouncker, wo dann auch die italienischen Musiker anwesend sein werden. Doch ich sage mir, daß dies die wahren Freuden sind, für die ich lebe, und daß ich etwas Schöneres in meinem Leben nicht werde genießen können. Außerdem möchte ich gern wissen, wer von ihnen mir am besten gefällt, denn heute habe ich Battista gehört und morgen werde ich wohl Hauptmann Cooke in der königlichen Kapelle hören und am Samstag das italienische Collegium, und ich möchte mir unbedingt ein eigenes Urteil bilden, was nur geht, wenn ich jede Gelegenheit nutze, um einen Vergleich anzustellen.

/ Weiterlesen

/ Jetzt Kommentieren

Meine neuen schwarzen Leinenkleider angezogen


/ Februar 22nd, 2010 | Pepys

11. Februar 1666

Sonntag. Aufgestanden und meine neuen schwarzen Leinenkleider angezogen, weil bei Hof um den König von Spanien getrauert wird. Allein zur Kirche gegangen, und mittags gut gegessen. Dann mit dem Boot nach Whitehall. Nahm einen Hauptmann aus dem Tower mit, der ebenfalls dorthin wollte. Ging in den Park und spazierte mit dem König, dem Herzog und ihrem Gefolge zwei, drei Mal die Pall Mall auf und ab. Sprach eine ganze Weile mit dem Herzog. Unterhielt mich außerdem mit Lord Brouncker und Mr. Coventry über die Flotte. Nach wie vor gibt es keine Neuigkeiten von Sir J. Smith, der mit seiner Flotte seit der französischen Kriegserklärung unterwegs ins Mittelmeer ist, und nach mehreren Stürmen mußten bereits drei oder vier Schiffe mit gebrochenen Masten zurückkehren, was uns große Sorgen bereitet.

Gestern wurde unsere Kriegserklärung gegen Frankreich veröffentlicht, und der König bietet allen Franzosen und Holländern an, sich in unserem Land unter seinen Schutz zu stellen, aber dies mit so warmen Worten, daß jeder sich darüber wundert.

Fuhr mit Lord Brouncker nach Hause, wo wir uns eine Weile unterhielten. Dann mit einer Mietkutsche zu mir nach Hause und mit meiner Frau geplaudert, zu Abend gegessen und zu Bett – die Verletzung an meinem Daumen vom letzten Mittwoch ist nach einer einmaligen Behandlung mit Mrs. Turners Salbe vollkommen verheilt, nachdem der Nagel so sehr geschmerzt hatte, daß ich bereits Schlimmes erwartet hatte.

Meine Frau und ich überlegen, Pall nach London zu holen, wegen ihrer Verheiratung.

/ Weiterlesen

/ Jetzt Kommentieren

Dann wird er Ruhm auf sich häufen


/ Februar 22nd, 2010 | Pepys

10. Februar 1668

Aufgestanden und mit der Kutsche nach Westminster, wo ich Mr. Godolphin in seiner Wohnung besuchte. Ein sehr vornehmer, fähiger und begabter Mann, der dem gnädigen Herrn treu ergeben ist, den er für einen der weisesten und fähigsten Männer der Welt hält. Er erzählte mir, der gnädige Herr sei in Portugal von Sir R. Southwell, der mit ihm bei den Verhandlungen unterschreiben wollte, auf ungebührliche Weise behandelt worden, denn er ist ein vorlauter junger Mann. Aber der gnädige Herr habe ihn in seine Schranken verwiesen, und die Sache wurde hier bei der Anhörung eines Ausschuß des Rats für ihn entschieden. Er sagt, wenn der gnädige Herr Frieden zwischen Spanien und Portugal stiften könne, und die Ehre wird nun ihm allein zufallen, dann wird er Ruhm auf sich häufen wie nur wenige Menschen vor ihm, was ihm gewiß noch von Nutzen sein wird. Von dort nach Westminster, in die Halle, die übervoll war. Nicht zuletzt, weil das Parlament heute seine Sitzungsperiode begann und der König kommen wollte. Bevor der König kam, trat das Unterhaus aber zusammen, da man die Nachricht erhalten hatte, daß ein Gesetz zur Tolerierung aller Protestanten eingebracht werden solle. Man verwahrte sich auf schärfste gegen das geplante Gesetz und beschloß, den König aufzufordern, vielmehr die geltenden Gesetze gegen die presbyterianischen Übertreter der Uniformitätsakte zur Anwendung zu bringen. Dieser Beschluß soll durch Parlamentsmitglieder dem Kronrat überbracht werden. Und man beschloß auch, wer neue Gesetze zur Religion einbringen wolle, solle dies tun, wie es die Alten in Athen taten, wenn sie neue Gesetze beantragten – mit einem Strick um den Hals. Später kam der König ins Oberhaus und berichtete von seinem Bündnis mit Holland und der Notwendigkeit einer Flotte und dem Geldmangel wegen seiner Schulden, und er wünschte, sie sollten darauf sinnen, wie es möglich wäre, unter seinen protestantischen Untertanen Einigkeit und Frieden zu stiften, womit er die Toleranzakte meinte. Als das Unterhaus zusammenkam, wurde der Antrag gestellt, den Beschluß von heute vormittag wegen der Rede des Königs noch zurückzuhalten, bis das Parlament vollzählig und in zwei Tagen offiziell eröffnet sei. Doch der Antrag wurde abgelehnt, so entschieden ist man gegen das Gesetz. Das ist ein schwerer Schlag für den König und die Presbyterianer, aber auch für das Parlament selbst, da es ablehnt, was der König und der größte Teil der Nation sich sehnlich wünscht. Was auch immer daraus wird – wenn der König nur ein wenig Stolz im Leib hat, wird er diesen Beschluß sehr übel nehmen.

Von dort mit Creed nach Hause zum Essen, wo ich Mr. Jackson traf, und meine Frau war wütend auf Deb, was mich wiederum ärgerte. Fuhren dann mit der Kutsche nach Westminster und nahmen auch einen Freund von Mr. Jackson mit, einen jungen Anwalt. Creed ging dann nach Whitehall und wir anderen zur Westminster Hall. Dort traf ich Roger Pepys, ging mit zu ihm, las den Ehevertrag und gab allem mein Einverständnis: Ich zahle für sie sofort 600l, dafür bekommt sie ein Wittum von 60l jährlich zugesprochen, womit ich sehr zufrieden bin. Dann zum Temple zu Charles Porter, wo ich Hauptmann Cocke traf. Gingen zusammen zu einem fähigen Anwalt namens Pemerton wegen unserer Prisen und legten ihm unseren Fall vor, damit er ihn bis morgen prüfe. Denn irgend etwas beunruhigt mich an der Sache, obwohl ich gleichzeitig glaube, daß ich mir nichts habe zu schulden kommen lassen und also nichts zu verbergen habe. Dann zu Cockes Haus, wo ich ihn verließ, und weiter nach Hause, wo ich mir von meiner Frau aus dem Buch vorlesen ließ, das gerade heute erschienen ist, imprimiert von Joseph Williamson für Lord Arlington – über das jetzige Verhältnis Englands zu Frankreich.* Das eigentliche Buch ist sehr gut und klug, die Einleitung jedoch die dümmste, die ich je las. Doch es beschreibt sehr gut den Vorteil, den wir aus unserem jetzigen Bündnis mit Holland werden ziehen können. Dann, voller Unruhe wegen meiner vielfältigen Sorgen, zu Bett.

*„The buckler of state and justice against the design manifestly discovered of the universal monarchy, under the vain pretext of the Queen of France her pretensions“, Übersetzung eines französischen Pamphlets (Lisola zugeschrieben). Die Einleitung kritisiert die Besitzansprüche des französischen Königs auf die spanischen Niederlande, die dieser mit seiner Heirat mit Maria Theresa von Spanien („the Queen of France“) rechtfertigte.

/ Weiterlesen

/ Jetzt Kommentieren