Am Morgen mit Sir W. Penn in der Kutsche zu Lord Sandwich, der jedoch ein Abführmittel genommen hatte und deshalb unpäßlich war. Sir W. Penn ging fort, und ich suchte zusammen mit Lluwellyn Mr. Mount, den Zeremonienmeister, im Cockpit auf, wo er schon seit langem wohnt. Dort tranken wir etwas und gingen dann weiter zu W. Symons, der aber nicht da war. Seine Frau – als gute Ehefrau – war zu Hause. Wir aßen daher etwas von der Nesselsuppe, die er für den Besuch von Freunden vorbereitet hatte und die sehr gut schmeckte. Wir blieben eine Weile dort und plauderten sehr vergnügt und gingen dann zum gnädigen Herrn, um zu Mittag zu essen. Lluwellyn erzählte mir eine ganz köstliche Geschichte von Mr. Blurton, seinem Freund, der mich vor drei, vier Tagen mit ihm zu Hause besucht hatte. Am selben Tag gingen die beiden noch ins Fleece beim Rathaus, wo Blurton (unter einem Vorwand) die Wirtin, eine sehr hübsche Frau, an ihren Tisch holte. Und da Lluwellyn seinen Freund fortwährend mit Doktor anredete, dachte sie, er sei ein Arzt und berichtete ihm ganz offenherzig von ihrer Krankheit – irgendeinem Frauenleiden. Er empfahl ihr eine Arznei, und sie bat ihn, er möge es ihr doch vorbeibringen. Das tat er auch und betrachtete auch ihr Ding und untersuchte es. Er sagt, daß nächstes Mal werde er es gewiß nicht dabei bewenden lassen.
Nach dem Essen im Boot zum Amt, wo ich den ganzen Tag mit Sir W. Penn verschiedene Dinge erledigte. Dann gingen wir zu mir und aßen Hummer. Anschließend zu Bett.
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