“Daß ein Buch wie das Tagebuch des Samuel Pepys überhaupt existiert, ist im Grunde ganz unbegreiflich. Ein rares Wunderwerk”    Robert Louis Stevenson



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Mein Geburtstag. Ich bin jetzt 27.


/ Februar 22nd, 2010 | Pepys

23. Februar 1660

Donnerstag. Mein Geburtstag. Ich bin jetzt 27.

Ein ziemlich schöner Morgen. Ich stand auf, und nachdem ich eine Zeitlang in meinem Arbeitszimmer geschrieben hatte, ging ich hinaus. Ins Amt, wo ich Mr. Hawley von meiner Absicht erzählte, morgen nach Cambridge zu fahren. Mr. Fuller und auch Onkel Thomas kamen zu mir, und ich nahm sie mit, um etwas zu trinken und verabschiedete mich dann von meinem Onkel. Dann mit Mr. Fuller zu mir nach Hause, wo er mit mir aß und mir und meiner Frau sehr viele Geschichten aus den Zeiten des Bürgerkriegs erzählte, als er gezwungen war, durch katholische Länder zu reisen &c. Er legte mir seine Papiere vor, doch ich hatte kein Geld, um ihn auszuzahlen. Wir trennten uns, und ich ging nach Whitehall, um mir das Pferd anzusehen, das Mr. Garthwayt mir morgen leihen will. Dann nach Hause, wo mich Mr. Pearse aufsuchte, um Zeit und Ort auszumachen, wo wir uns morgen treffen. Dann zur Westminster Hall, wo ich, nachdem das Parlament seine Sitzung beendet hatte, Mr. Crew traf, der mir erzählte, daß der gnädige Herr mit 73 Stimmen zu einem der Staatsräte gewählt worden sei. Mr. Pierpoint bekam die meisten Stimmen, 101, und er selbst kam danach mit 100. Er brachte mich mit dem Wagen nach Hause zusammen mit Mr. Annesley. Ich ging zurück zur Halle, wo ich eine Weile in Mrs. Mitchells Laden mit ihr und Mrs. Mumford plauderte und ein, zwei Becher Bier trank wegen einer Wette, daß Mr. Prynne nicht in den Rat gewählt werden würde. Nach Hause, wo ich dem gnädigen Herrn die Neuigkeiten, die Wahl des Staatsrats betreffend, schrieb, und dann zu Bett.




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